Wanderkarte Hasbruch aktualisiert

 In Forstamt Neuenburg, Regionale Presseregion West

Radwegesystem und Bahnhöfe neu aufgenommen

(Hasbruch/Ganderkesee) Der Hasbruch mit seinem Urwald ist einer der attraktivsten Wälder in der Region. Durch die diesjährigen Corona-Beschränkungen ist die regelmäßige Besucherzahl sehr stark angestiegen, an manchen Wochenenden ging auf den Parkplätzen rund um das Waldgebiet nichts mehr. Das führte auch dazu, dass die beliebte Wanderkarte, die an den Waldeingängen bereitgestellt ist, vergriffen war.

Neu aufgelegt mit Radwegesystem und Bahnhöfen

„Der Wander-Flyer ist nun wieder verfügbar, wir haben die Radwege und das Knotenpunktsystem neu in die Karte aufgenommen“, erläutert Christa Linnemann, die für den Tourismus in der Gemeinde Ganderkesee zuständig ist. Für Martina Weisensee von der Touristik-Palette Hude war es zudem wichtig, auf die umweltfreundliche Anreise per Bahn hinzuweisen. „In der Übersichtskarte sind nun die angrenzenden Bahnhöfe Hude, Ganderkesee und Bookholzberg vermerkt, von denen es bis zur historischen Jagdhütte fahrradfreundliche sechs bis sieben Kilometer sind.“ Die aktualisierten Karten sind in den Tourist-Infos der beiden Gemeinden und in wetterfesten Flyerkästen an den Waldeingängen ab nun erhältlich.

Hasbruch-Wald schonen

Zusammen mit Revierförster Jens Meier von den Niedersächsischen Landesforsten appellieren die beiden Touristikerinnen jedoch an alle Bürger das Natur-Kleinod Hasbruch zu schonen. „Wir müssen darauf hinweisen, dass der gesamte Hasbruch Naturschutzgebiet und damit ein Wegegebot vorgegeben ist“, so Förster Meier. „Picknicken abseits der Wege, Pilze sammeln und Hunde ohne Leine sind daher untersagt und ein Abenteuerspielplatz ist der Hasbruch damit leider auch nicht.“

Zu Stoßzeiten auf andere Wälder ausweichen

Die Beteiligten raten allen Hasbruch-Besuchern den Hasbruch zu Stoßzeiten, wie schönen Herbstwochenenden zu meiden. So sei eine Überlastung der Parkplätze und des Waldgebietes mit seinen empfindlichen Bereichen vermeidbar. „Wer kann, sollte den Hasbruch zeitversetzt besuchen, also nicht gerade sonntagnachmittags und wenn die Parkplätze übervoll sind, ist es durchaus angeraten in ein anderes Waldgebiet weiterzufahren, denn in der Region gibt es viel zu entdecken“, empfiehlt Jens Meier die Belastung zu verteilen.

Fotos und Text hier zum Download für 4 Wochen

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