Jagd in den Wäldern des Niedersächsischen Forstamtes Saupark

 In Forstamt Saupark

(Deister/Springe/Lauenau) In der Zeit vom 20.11.20 bis Weihnachten finden im Bereich des Forstamtes Saupark der Niedersächsischen Landesforsten mehrere Drückjagden auf Schalenwild statt. Dabei kann es stellenweise zu Verkehrsberuhigungen an öffentlichen Straßen kommen, wie auf der L422 Eldagsen Richtung Dörpe. Dieser Streckenabschnitt wird, am 20.11.2020, auf das Tempo auf 50 Km/h reduziert. Auch einzelne Waldwege werden während der Jagden gesperrt sein.

„Die kommenden Jagden im Forstamt Saupark dienen insbesondere der Reduktion des Schwarzwildes, wodurch das Risiko einer möglichen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest minimiert wird. Zudem bejagen wir in diesem Zuge auch das weitere Schalenwild, um Wildfleisch zu gewinnen und auch die klimagerechten Waldbauziele der Niedersächsischen Landesforsten zu erreichen,“ erklärt Christian Boele-Keimer, Leiter des Forstamtes Saupark.

Durch einen Erlass des Landwirtschaftsministeriums ist den Landesforsten und der privaten Jägerschaft die Möglichkeit gegeben, trotz Corona-Pandemie, unter Einhaltung der Infektionsschutzregelungen, zu jagen. Grundlage für die Durchführung der Jagden ist ein eigens dafür ausgearbeitetes Hygienekonzept.

Jäger und Treiber jagen in großen Waldgebieten mit ausreichend Abstand zueinander, sodass ein Infektionsrisiko ausgeschlossen werden kann. Zudem wird auf die Tradition bei den Jagden gänzlich verzichtet. „Persönliche Begrüßungen mit Jagdhörnern, Streckelegen und gemütliches abendliches Beisammensein (Schüsseltreiben) finden in diesem Jahr deshalb nicht statt,“ bedauert der Forstamtsleiter Boele-Keimer.

In der kommenden Zeit wird es je zweimal zu Geschwindigkeitsbegrenzungen/Verkehrsberuhigungen/Aufstellung von Warnschildern an der Straße Eldagsen-Dörpe und an der Paßstraße Egestorf-Nienstedt sowie zu Sperrungen der Straße Altenhagen-Eldagsen, welche durch den Mauerpark führt, kommen.  Die bejagten Waldgebiete werden an diesen Tagen aus Sicherheitsgründen mit Absperrbannern für den Waldbesuch gesperrt.

„Wir bitten um Verständnis für die Mühen. Es werden in der Regel nur Teile eines Waldgebietes bejagt. Andere Teile stehen auch an diesen Tagen für die Erholung zur Verfügung“, gibt Boele-Keimer zu wissen.

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