Jagd in den Wäldern zwischen Rötgesbüttel und Adenbüttel

 In Forstamt Wolfenbüttel, Regionale Presseregion Mitte

Forstamt Wolfenbüttel bittet um erhöhte Aufmerksamkeit auf der K 48/50

(Adenbüttel/Gifhorn) Das Niedersächsische Forstamt Wolfenbüttel bejagt am Samstag, den 9. Januar 2021, die Wälder zwischen Rötgesbüttel und Adenbüttel.

Da während der revierübergreifenden Bewegungsjagd plötzlich Wild oder Jagdhunde über die Straßen laufen können, wird die Kreisstraße 48 zwischen Adenbüttel und Rötgesbüttel an der Abzweigung K50/K52 zur Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer gesperrt. Auf angrenzenden Strecken kommt es zudem zu Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Die Verkehrsbeschränkungen gelten in der Zeit von 9 bis 13 Uhr.

Die großflächige Jagd dient insbesondere der Reduktion der Schwarzwildbestände, die aus Gründen der Seuchenprävention erforderlich ist. Forstamtsleiter Andreas Baderschneider erklärt die Dringlichkeit der Jagd: „Die Reduzierung der Schwarzwildbestände ist insbesondere zur Verminderung der Seuchengefahr durch die Afrikanische Schweinepest und zur Vermeidung von Schäden in der Landwirtschaft erforderlich. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Straßensperrung“.

„Bei dieser Bewegungsjagd kommt ein spezifisch unter Beachtung der Infektionsschutzregelungen entwickeltes Hygienekonzept zur Anwendung“, erklärt Forstamtsleiter Baderschneider die Durchführung der Bewegungsjagd unter Corona-Bedingungen.

Das Forstamt appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, mit besonderer Aufmerksamkeit zu fahren und auf Wild und Jagdhunde zu achten.

„Nach Beendigung der Jagd wird die Absperrung und die Geschwindigkeitsbeschränkung umgehend wieder aufgehoben. Wir bitten Waldbesucher, an diesem Tag auf andere Waldgebiete auszuweichen“, sagt Revierleiter Michael Cordes, der die Jagd in seiner Revierförsterei vorbereitet.

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