Holzernte in der Ahe

 In Forstamt Rotenburg, Regionale Presseregion Nordost

Niedersächsisches Forstamt Rotenburg pflegt seine stadtnahen Wälder

(Rotenburg Wümme) In dem zur Revierförsterei Spange gehörenden Revierteil der südlichen Ahe beginnt am 08. Februar die Holzernte, um einen Teil der dortigen Waldbestände zu pflegen. Die südliche Ahe grenzt direkt an das Gebäude des Forstamtes Rotenburg im Osten und liegt zwischen der Bahnlinie im Norden und der Wümme im Süden. Die Waldflächen werden sehr gerne von Wanderern, Joggern, Fahrradfahrern und anderen Naturliebhabern aufgesucht.

Tobias Gebers, Revierleiter der Försterei Spange erläutert: „Waldbesucher sollten sich nicht wundern, wenn ab Mitte Februar im ortsnahen Bereich Motorsägen und Forstmaschinen im Einsatz sind. Wir führen Holzerntemaßnahmen durch und pflegen dadurch gleichzeitig unsere Wälder, damit sie sich weiter stabil und gesund entwickeln können“.

Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile während der Erntearbeiten auf keinen Fall betreten werden, hier besteht Lebensgefahr.

Die Niedersächsischen Landesforsten bewirtschaften ihre Wälder nach den Grundsätzen der langfristigen ökologischen Waldentwicklung – kurz „LÖWE“ genannt. Dabei ist es wichtig die anstehenden Holzerntearbeiten mit den Naturschutzaspekten und den Freizeitinteressen der Bevölkerung in Einklang zu bringen. „Auch in stadtnahen Erholungswäldern müssen von Zeit zu Zeit Pflege- und Holzerntearbeiten durchgeführt werden. Ich fördere durch die gezielte Entnahme einzelner Bäume oder Baumgruppen das Wachstum der verbleibenden Bäume. Die Bäume entwickeln größere Kronen, sind damit stabiler und vitaler und können sich besser gegen äußere Einflüsse wehren. Gleichzeitig entnehme ich einzelne instabile Bäume entlang der Wege von denen eine potenzielle Gefahr ausgehen könnte“.

Das Forstamt Rotenburg bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen bei den gewohnten Waldbesuchen. „Bei aller Umsicht und Vorsicht werden sich Schäden an einzelnen Wegen nicht vollständig verhindern lassen, bei geeigneter Witterung und erfolgter Holzabfuhr richten wir sie aber wieder her. Auf unsere Waldbesucher wird der Wald nach den Arbeiten vorübergehend unordentlich wirken. Kronenholz und einige Bäume bleiben im Wald liegen, um den ökologisch wertvollen Totholzanteil weiter zu erhöhen“, wirbt Gebers um Verständnis.

Das anfallende Holz wird je nach Qualität an Sägewerke, an die Holzwerkstoffindustrie oder als Brennholz vermarktet und kann, obwohl alles bereits verkauft ist, bis zur Abfuhr durch die Firmen durchaus noch einige Zeit an den Waldwegen lagern.

Beitragsbild: Tobias Gebers markiert die Bäume, die gefällt werden sollen. Dadurch schafft er Platz für die verbleibenden Bäume, damit diese sich gesund und stabil entwickeln können und die Zukunft des Waldes gewährleisten. (Foto: Sierk / Niedersächsische Landesforsten)

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