Waldtiere nicht beunruhigen

 In Forstamt Neuenburg, Regionale Presseregion West

Förster bittet um Rücksicht auf Wildtiere

(Hude/Ganderkesee) Eine sonnige Wetterprognose für das kommende Wochenende lässt Jens Meier von der Revierförsterei Hasbruch wieder einen Ansturm auf die von ihm betreuten Wälder erwarten. „Auf den Waldwegen, ob zu Fuß oder mit dem Schlitten, ist jeder im Wald willkommen“, so Meier. Sorge bereitet ihm aber die zunehmende Zahl von Hundehaltern, die ihre Hunde im Wald freilaufen lassen. „Im Schnee ist deutlich zu erkennen, dass offenbar zahlreiche Hunde abseits der Wege unterwegs sind“, appelliert Meier an Hundespaziergänger das Wild nicht zu beunruhigen. „Für Wildtiere, die jetzt bei Schnee und Frost Nahrungsengpässe haben, sind unsere Wälder relativ kleine Inseln in der offenen Landschaft“, so Meier.

Energiereserven schonen

Zwar sei der Winter bisher eher mild gewesen und das Wild in guter Verfassung. Dennoch sei Rücksicht nötig, um dem Wild Rückzugsräume im Wald zu lassen und sie dort nicht aufzuschrecken, denn dadurch werden Kraftreserven unnötig aufgezehrt. Auch Spaziergänger sollten sich daher an die zahlreich vorhandenen Waldwege halten und nicht querwaldein gehen und diese Rückzugsräume stören. Der Hasbruch, das Stenumer Holz und der Stühe sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen, dort gilt für Mensch und Hund stets ein Wegegebot.

 

Recommended Posts