40 Jahre im Revier

 In Forstamt Ahlhorn, Regionale Presseregion West

Harpstedter Förster sorgt für Kontinuität

(Harpstedt/Landkreis) Seit nunmehr 40 Jahren ist Eberhardt Guba Revierförster in Harpstedt. 1981 übernahm er mit 24 Jahren die Revierförsterei Hölscherholz der Niedersächsischen Landesforsten in Wildeshausen und zog sogleich in das Dienstgehöft in Harpstedt, welches er bis heute bewohnt. Das eigentliche Revier Harpstedt leitet Guba seit 1998, als die beiden Förstereien Hölscherholz und Harpstedt zusammengelegt wurden. Kleinere Revierveränderungen folgten, so dass die Revierförsterei Harpstedt heute 2.300 Hektar umfasst, fast das Dreifache der Reviergröße bei Gubas Dienstantritt. „Die prägenden Herausforderungen in den Wäldern um Wildeshausen und Harpstedt war der stetige Umbau der Nadelwaldreinbestände, die Pflege der nach dem 1972er Sturm gepflanzten Eichen und Tannen und in den letzten Jahren die Neuanlage von fast vierzig Hektar Trinkwasserwald“, schildert Guba seine Arbeit.

Umfangreiche Zusatztätigkeiten

„Eberhardt Guba hat sich über seinen Wald hinaus in dieser Zeit niedersachsenweit einen Namen bei der Entwicklung von neuen Verfahren zur rationellen Gewinnung von Energieholz, zur bodenschonenden Räumung von Pflanzflächen und zur Pflanzung mit Kleinbaggern gemacht“, weiß Stefan Grußdorf, stellvertretender Forstamtsleiter in Ahlhorn. „Sein umfangreiches Wissen hat er zudem jahrelang an Nachwuchsförster und –Försterinnen weitergegeben und sich noch in der Anzucht seltener Waldbäume engagiert.“

Herausforderungen im Wald bleiben

Für die Zukunft sieht Guba weiterhin viele Herausforderungen in seinem Revier. „Der Waldumbau muss weitergehen, mit Blick auf den Klimawandel bin ich sehr froh über den hohen Eichenanteil im Revier“, schaut Guba in die Zukunft und ist sich sicher: „Von den gut 10 Prozent Fichten in Harpstedt werden auf längere Sicht nur einzelne Bäume im Wald verbleiben, auch wenn wir die letzten drei Dürrejahre mit aller Energie versucht haben, den Borkenkäfer einzudämmen.“

Generationswechsel

„Es ist äußerst selten, dass es einem Förster vergönnt ist, so lange ein Waldrevier zu prägen“, so Regina Dörrie vom Forstamt Ahlhorn. „Wir freuen uns, dass Herr Guba uns im Forstamt mit seinem profunden Fachwissen gerade in dieser Zeit des rasanten Generationswechsels noch für eine Weile zur Verfügung steht.“

Fotos und Text zum Download bis 2.4.21 hier.

 

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