Waldpädagogikzentrum Weser-Ems für langjährige Bildungsarbeit geehrt

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Anerkennung als außerschulischer Lernorte für Bildung für nachhaltige Entwicklung

(Im Nordwesten) Die Waldpädagogikzentren (WPZ) der Niedersächsischen Landesforsten, und damit auch das WPZ Weser-Ems, sind für ihre handlungsorientierten und fächerübergreifenden Lern- und Projektangebote für Kinder und Jugendliche vom Niedersächsischen Kultusministerium als außerschulische Lernorte für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) anerkannt worden.

Umweltbildung als Bestandteil der Waldbewirtschaftung

Neben der Waldbewirtschaftung und dem Waldnaturschutz, welche die Niedersächsischen Landesforsten seit 30 Jahren nach ihrem Programm zur „langfristigen ökologischen Waldentwicklung“ (LÖWE) durchführen, hat die praktische Bildungsarbeit in den Landesforsten einen besonderen Stellenwert. „Unsere Waldpädagogik besteht seit über fünfzig Jahren, als im damaligen Jugendwaldheim angefangen wurde Schulklassen mit Waldeinsätzen an den Wald heranzuführen. Daher freuen wir uns über die jetzige Anerkennung durch das Ministerium“, sagt Horst Wieting, der vor allem Schulen im südlichen Teil des WPZ betreut.

Anfänge vor über 50 Jahren

Die Anfänge des heutigen Waldpädagogikzentrums gehen auf die Errichtung eines Jugendwaldheimes im Forstamt Ahlhorn Ende der sechziger Jahre auf dem Gelände der Blockhauses Ahlhorn zurück. 2010 wurde das waldpädagogische Konzept der Niedersächsischen Landesforsten erneuert und das Waldpädagogikzentrum mit angeschlossenem Seminarhaus in seiner heutigen Form auf dem Gelände der Teichwirtschaft Ahlhorn eingerichtet.

Verschiedenste Angebote

„Unser mehrtägiges Angebot erstreckt sich vom zweiwöchigen Jugendwaldeinsatz über einwöchige Projektklassenfahrten bis hin zu dreitägigen Erlebnisklassenfahrten für Grundschulklassen.“, so Klaus Benthe, der die Mehrtagesaufenthalte organisiert. Auch Tagungen, Fortbildungs- und Unterrichtsveranstaltungen im Seminarhaus und insbesondere dezentrale Waldveranstaltungen für Kindertagesstätten und Schulen bietet das WPZ mit seinem Team aus freiberuflichen Waldpädagog*innen im gesamten Nordwesten an. „Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen Zusammenhänge erkennen lernen, um die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und sich umweltbewußter zu verhalten.“, so Benthe.

Fotos und Text zum Download bis 2.4.21 hier.

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