Verkehrssicherungsmaßnahmen an der K61 zwischen Nienstedt und Messenkamp

 In Forstamt Saupark, Regionale Presseregion Mitte

(Nienstedt/ Bad Münder) Die Kreisstraße 61 zwischen Nienstedt und Messenkamp ist eine beliebte Motorrad- und Freizeitstrecke für die Erholungssuchenden. Um das Befahren weiterhin sicher zu halten, führen die Niedersächsischen Landesforsten derzeit Verkehrssicherungsmaßahmen am Rand der Kreisstraße durch. Abgestorbene Eschen und andere tote Bäume, die allmählich eine Gefahr am Straßenrand bilden, werden dabei entfernt.

Da es an diesem Streckenabschnitt immer wieder zu Wildunfällen kommt, werden auch die für das Wild anziehenden, kleinen Büsche an der Straße entnommen. Zudem ist die Sicht des Verkehrsteilnehmers auf nahendes Wild so nicht mehr blockiert. Die Arbeiten werden sich voraussichtlich noch bis nach Ostern ziehen. Über eine installierte Ampelanlage wird der Verkehr vor Ort geregelt. Mit zeitweisen Sperrungen ist zurechnen.

Das Eschentriebsterben, eine Pilzerkrankung, welche die Baumart Esche zum Absterben bringt, hat die Bäume entlang der Kreisstraße heimgesucht. Die dort vorkommenden Buchen sind durch die letzten Dürrejahre ebenfalls abgestorben oder stark geschwächt und ebenfalls durch Pilze befallen. Poröse und gefährliche Bäume würden nun entlang der beliebten Motorradstrecke stehen, wenn die Verkehrssicherungsmaßnahmen ausblieben.

Ein Viermannstarkes Team, mit einem Bagger ist allerdings derzeit an der K61 im Einsatz, um die Bäume zu entnehmen und eine Gefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste auszuschließen.

Ralph Weidner, Revierleiter der Försterei Lauenau managt diesen Einsatz: „Die letzten vitalen Bäume am Straßenrand sind die Ahorne, welche wir auch stehen lassen. Die toten Buchen und Eschen sind extrem gefährlich, da ihre Äste selbst bei Windstille herabfallen können. Sie können keineswegs hier am Straßenrand stehen bleiben.“

Das Totholz ist allerdings nicht die einzige Gefahr an diesem Streckenabschnitt. Dichtes Buschwerk und verlockendes Grün lässt diesen Streckenabschnitt zu einem attraktiven Gebiet werden, wo das Wild entlang zieht.

„Immer wieder kommt es hier zu Wildunfällen. Die dichten Büsche direkt an der Straße ziehen das Wild an und sie geben dem Wild auch Deckung, sodass es durch die Verkehrsteilnehmer nicht gesehen werden kann. Mit einem Satz steht das Wild auf der Straße und es knallt. Häufig waren die Unfälle hier mit großen Schäden, an den Fahrzeugen verbunden“, so Weidner weiter, welcher selbst gerne die Kurven der Region mit dem Motorrad genießt.

Ein Kettenbagger, ausgestattet mit einem Kneifer, wird die Bäume in den nächsten Tagen entfernen. Das Holz geht anschließend in die Industrie zur Weiterverarbeitung oder wird an Kunden aus der Region vermarktet, welche nach dem Winter ihre Brennholzspeicher wieder auffüllen möchten.

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