Regionaler Pressesprecher West der Niedersächsischen Landesforsten geht in den Ruhestand

 In Forstamt Ahlhorn, Forstamt Ankum, Forstamt Neuenburg, Forstamt Nienburg, Regionale Presseregion West

Junge Nachfolgerin aus der Region

(Im Nordwesten) Nach über 40 Dienstjahren und davon elf Jahren als Regionaler Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten geht Rainer Städing nun in den wohlverdienten Ruhestand und übergibt die Tätigkeit an seine Kollegin Wibeke Schmidt. „Die bürgernahe Waldbewirtschaftung und deren Kommunikation war mir immer ein wichtiges Anliegen,“ blickt Rainer Städing auf seine Dienstzeit zurück.

Schon in seiner zwanzigjährigen Revierförstertätigkeit am Stadtrand von Brauschweig hat Städing neben der Waldpflege einen Schwerpunkt auf die Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung gelegt. Auf ihn auch geht die Gründung eines Fördervereins für das dortige Waldforum Riddagshausen zurück. „Außerdem habe ich mich lange in der Forstgewerkschaft und im örtlichen Personalrat engagiert, weil mir neben dem Wald auch die Menschen, die dort ihr Auskommen finden, am Herzen liegen“, ergänzt der 65-Jährige.

Prägende Jahre im Entwicklungsdienst

Besonders prägend waren für Rainer Städing seine Jahre beim Deutschen Entwicklungsdienst in Westafrika und im Nord-Jemen. Hier hat er bei Aufforstungsprojekten im Sahel und auf Trockenterrassen mitgewirkt. Städing zieht ein Resümee: „Das waren wichtige Lehr- und Wanderjahre in Regionen, wo der Wald am Limit ist.“

Rainer Städing blickt gern auf seinen beruflichen Werdegang zurück. Aber, er schaut auch mit Freude auf die Zukunft. Einige Projekte hat er sich für seinen Unruhestand überlegt. So wird er unter anderem ehrenamtlicher Pressesprecher für den Bund Deutscher Forstleute. „Wenn der Wald einen das ganze Leben begleitet hat, dann kann man eben nicht von ihm lassen“, schmunzelt Rainer Städing.

Nachfolgerin mit Erfahrung in der Region

Wibeke Schmidt bringt für ihre neue Tätigkeit als Pressesprecherin im nordwestlichen Niedersachsen gute Voraussetzungen mit. Bereits seit 2010 kennt sie die Forstämter Ahlhorn und Neuenburg aus verschiedenen Tätigkeiten in den Revieren, dem Waldnaturschutz und der Waldpädagogik.

Besonders durch ihre langjährige Arbeit in der Waldpädagogik hat sie bereits ein gutes Netzwerk in der Region. „Die neue Aufgabe bietet mir die Gelegenheit neue Landschaften und Wälder und die dazugehörigen Menschen kennenzulernen“, so die 42-Jährige zu ihrer Motivation für die neue Stelle. „Ein besonderes Anliegen ist es mir, für Wald und Umwelt zu sensibilisieren und Verständnis dafür zu wecken, dass wir mit der Natur und dem Wald wirtschaften können, ohne ihn zu zerstören.“

Hintergrundinformationen zu den Personen

Rainer Städing ist in der Nähe von Nienburg aufgewachsen. In der elterlichen Tischlerei ist er schon früh mit Holz, dessen Herstellung und Verarbeitung in Berührung gekommen. Nach dem Abschluss der Höheren Handelsschule 1972 und einem Forstpraktikum im damaligen Forstamt Syke folgte die Ausbildung zum Förster an der Niedersächsischen Forstschule Düsterntal bei Alfeld.

1977 folgte ein dreijähriger Aufenthalt in Westafrika im Rahmen der Deutschen Entwicklungshilfe. Von 1980 bis 1988 war Städing in wechselnden Tätigkeiten bei der Niedersächsischen Landesforstverwaltung tätig, unterbrochen von einem einjährigen Einsatz im Nord-Jemen, ebenfalls im Dienst der Deutschen Entwicklungshilfe.

1988 wurde Städing mit seiner Frau und den beiden Töchtern sesshaft. Er übernahm die Leitung der Revierförsterei Riddagshausen im damaligen Forstamt Braunschweig. Neben elf Forstgenossenschaften betreute Städing hier den Stadtwald Braunschweig, Kirchenforst und Landeswald.

2010 zog es Rainer Städing dann mit der Tätigkeit des Regionalen Pressesprechers West und der Zuständigkeit für insgesamt vier Forstämter in der Region nach Oldenburg, wo er heute mit seiner Frau lebt.

 

Wibeke Schmidt ist in Dänemark geboren und in Goslar aufgewachsen. Nach dem Abitur 1998 studierte sie an der Hochschule in Göttingen Forstwirtschaft und hängte ein weiteres Studium der Landschaftsplanung und ökologischen Landwirtschaft an der Gesamthochschule Kassel in Witzenhausen an.

Nach vier Jahren Tätigkeit in einem Landschaftsplanungsbüro in der Nähe von Göttingen, wo sie sich mit Umweltmonitoring und Fernerkundung befasste, wechselte Schmidt 2009 zu den Niedersächsischen Landesforsten und ist seit 2010 in den Forstämtern Neuenburg und Ahlhorn im Einsatz.

Einige Pausen in ihrer beruflichen Karriere galten der Geburt und Erziehung ihrer drei Töchter. Wibeke Schmidt lebt mit ihrer Familie in Neuenburg.

 

Bild (Landesforsten/Stefan Grußdorf) zum kostenlosen Download finden Sie hier.

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