Waldpflege im Friedwald Hasbruch

 In Forstamt Neuenburg, Regionale Presseregion West

Absterbende Eschen müssen gefällt werden

(Im Nordwesten/Hude) „Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt“, sagt Marcus Hoffmann, Revierleiter der Försterei Oldenburg der Niedersächsischen Landesforsten. Er meint die Durchführung der Waldpflegemaßnahme, um die absterbenden Eschen im Friedwald Hasbruch zu entnehmen. „Der Boden ist nun soweit abgetrocknet, dass eine Befahrbarkeit durch Forstmaschinen ohne größere Bodenschäden möglich ist“, so Hoffmann. Außerdem kommen die Arbeiten dem Austrieb der Frühjahrvegetation zuvor, so dass möglichst wenig Schäden an den Pflanzen entstehen.

Die abgängigen Eschen stellen ein Risiko für Friedwaldbesuchende dar, weil jederzeit Äste oder ganze Kronenteile herabfallen und Menschen verletzen können.

In der Zeit vom 12. bis 14. April ist daher im Friedwald mit kurzfristigen Flächen- und Wegesperrungen zu rechnen. Die vorbereitenden Arbeiten, wie das Markieren der zu fällenden Bäume, beginnen bereits nach Ostern. Weitere Informationen zu den Wegesperrungen erhalten Friedwaldbesuchende vor Ort und auf der Homepage https://www.friedwald.de/waldbestattung-hasbruch.

Hintergrund

Das Eschentriebsterben ist eine Erkrankung an verschiedenen Eschen-Arten, die durch einen Schlauchpilz ausgelöst wird, der seinen Ursprung vermutlich in Asien hat. In Deutschland wurde sie das erste Mal 2002 dokumentiert. Die Pilzsporen verbreiten sich mit dem Wind und dringen in Blätter, junge Trieb, Rinde und Wurzeln der Eschen ein. Typische Symptome sind unter anderen: Blattwelke, Blattverfärbung, abgestorbene Triebe, Geschwüre an Stamm- und Wurzelanläufen sowie weithin sichtbare Kronenverlichtungen. Die Erkrankung kann bei einem schlimmen Verlauf zum Absterben der Esche führen.

 

Bilder (Landesforsten/Hoffmann) zum kostenlosen Download finden Sie hier.

Beitragsbild: Gesunde Eschen im Friedwald

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