Waldpflege im Revierteil Habichtshorst

 In Forstamt Sellhorn, Regionale Presseregion Nordost

Niedersächsisches Forstamt Sellhorn erntet Nadelholz und pflegt den Wald

 (Winsen-Luhe) In der Revierförsterei Busschewald sind seit ein paar Tagen die Waldpflegearbeiten mit Hilfe einer Holzerntemaschine angelaufen. Ein besonderer Schwerpunkt der forstlichen Maßnahmen liegt dabei im Forstort Habichtshorst. Das Waldgebiet liegt zwischen der Autobahn 39 im Süden und der Kreisstraße 87 im Norden. Es grenzt an die Winsener Ortsteile Borstel und Sangenstedt. Habichtshorst wird sehr gerne von Wanderern, Joggern, Fahrradfahrern und anderen Naturliebhabern aufgesucht.

Burkhard von List, Revierleiter der Försterei Busschewald erläutert: „Waldbesucher sollten sich nicht wundern, wenn im ortsnahen Bereich Motorsägen und Forstmaschinen im Einsatz sind. Wir führen zurzeit Holzerntemaßnahmen durch und pflegen dadurch gleichzeitig unsere Wälder, damit sie sich weiter stabil und gesund entwickeln können. Voraussichtlich werden die Arbeiten Anfang Mai abgeschlossen sein“.

Die Niedersächsischen Landesforsten bewirtschaften ihre Wälder nach den Grundsätzen der langfristigen ökologischen Waldentwicklung – kurz „LÖWE“ genannt. Dabei ist es wichtig die anstehenden Holzerntearbeiten mit den Naturschutzaspekten, den Freizeitinteressen der Bevölkerung und den Nutzungsbelangen der Waldbesitzer in Einklang zu bringen. „Grundsätzlich werden alle Pflege- und Holzerntearbeiten in Übereinstimmung mit der Nutz-Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes durchgeführt. Bei aller Umsicht und Vorsicht werden sich aber vorübergehende Schäden an einzelnen Wegen nicht vollständig verhindern lassen, bei geeigneter Witterung richten wir die Wege schnellstmöglich wieder her. Auf unsere Waldbesucher wird der Wald nach den Arbeiten zeitweilig unordentlich wirken. Kronenholz und einige Bäume bleiben im Wald liegen, um den ökologisch wertvollen Totholzanteil weiter zu erhöhen und den Nährstoffkreislauf zu gewährleisten“, wirbt Burkhard von List um Verständnis.

Victor Steinmann, stellvertretender Leiter des Forstamtes Sellhorn ergänzt: „Während das durch Borkenkäfer geschädigte Fichtenholz nach den Dürresommern der letzten drei Jahre in großen Massen zwangsweise angefallen ist, ist die Nachfrage nach frisch geerntetem Laub- und Nadelholz derzeit groß. Das hier anfallende Holz wird je nach Qualität an verschiedene Sägewerke hier im Norden  oder als Brennholz vermarktet und kann, obwohl alles bereits verkauft ist, bis zur Abfuhr durch die Firmen durchaus noch einige Zeit hier vor Ort an den Waldwegen lagern“.

Das Forstamt Sellhorn bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen bei den gewohnten Waldbesuchen. Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile während der Erntearbeiten auf keinen Fall betreten werden, hier besteht Lebensgefahr.

Beitragsbild: Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile während der Erntearbeiten auf keinen Fall betreten werden, hier besteht Lebensgefahr (Fotos: Niedersächsische Landesforsten)

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