Försterwechsel in der Revierförsterei Upjever

 In Forstamt Neuenburg, Regionale Presseregion West

Kontinuität ist den Beteiligten wichtig

(Friesland/Wittmund/Neuenburg) Nach gut drei Jahren als Revierleiter der Försterei Upjever der Niedersächsischen Landesforsten geht Jan-Michel Schmeling wieder zurück in die Heidjer Heimat, wo er ein Revier der Landesforsten übernimmt. „Es ist selten sein Revier an einen älteren Kollegen zu übergeben“, meint der 29Jährige. Damit hat er recht, denn sein Nachfolger ist 10 Jahre älter.

Jan-Michel Schmeling startete nach der Schule durch: Studium der Forstwirtschaft an der HAWK in Göttingen bis 2015. Anwärterdienst im Forstamt Unterlüß bis 2017. Im Anschluss erfolgte die Einstellung ins Forstamt Neuenburg, wo er nach einem Jahr als flexibler Revierleiter das Revier Upjever übernahm. „Als Heidjer bin ich Kiefer gewöhnt. Die waldbauliche Vielfalt, die engräumig wechselnden Standorte und auch die Vielzahl der im Revier Upjever vorkommenden Baumarten haben mich in den Jahren hier sehr geprägt“, sagt Schmeling. Das Revier sei eine forstliche Besonderheit.

Waldpflege und Öffentlichkeitsarbeit wichtig

Schwerpunkt in Schmelings Arbeit war die standörtlich angepasste Waldpflege. Doch auch Öffentlichkeitsarbeit, die der Förster auch als Teil des Brennholzverkaufs begreift, lagen ihm am Herzen. Die Folgen der trockenen Jahre konnte Jan-Michel Schmeling im eigenen Revier beobachten. Glücklicherweise gab es nur kleine Borkenkäferherde, doch die Notwendigkeit des Waldumbaus ist auch hier zu erkennen.

Diesen Umbau hin zu klimastabilem Mischwald hofft Henning Steffens nun weiterführen und umsetzen zu können. Nach dem Studium an der HAWK in Göttingen und der Hochschule in Osnabrück zog es Steffens 2010 zunächst in den Holzhandel nach Lüneburg. 2015 wechselte er zu einem Bremer Holzunternehmen, um der Heimat wieder näher zu sein. Den 39-Jährigen zog es jedoch wieder in den Wald zurück und so stieg er 2019 im Rahmen eines Trainee-Programms bei den Landesforsten im Forstamt Ahlhorn ein.

Kontinuität in der Waldbewirtschaftung

Nun kommt die Gelegenheit mit Upjever ein spannendes Revier zu übernehmen. „Den Küstenraum kenne ich schon aus meiner Zivildienstzeit, die ich beim Nationalpark Wattenmeer absolviert habe“, erinnert sich Steffens. Der Sohn aus einer Försterfamilie ist angetan von den Wäldern des Reviers und freut sich auf seine neue Aufgabe. „Ein Schwerpunkt meiner Arbeit wird auf der Fortführung der Waldverjüngung liegen, so wie Jan-Michel sie begonnen hat. Auch der enge Kontakt zur Bevölkerung ist mir wichtig“, sagt Henning Steffens. Er dankt seinem Vorgänger für die gelungene Einarbeitung und freut sich auf seine neue Aufgabe.

Forstamtsleiter Stefan Grußdorf wünscht beiden Förstern alles Gute: „Mit Jan-Michel Schmeling geht ein fähiger, junger Kollege. Mit Henning Steffens bekommen wir aber einen ebenso qualifizierten Förster dazu.“

Bilder (Landesforsten/Schmidt) zum kostenlosen Download finden Sie hier.

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