Harzklub-Zweigverein Lerbach gestaltet Fotospot-Tafel in den Landesforsten

 In Forstamt Clausthal, Forstamt Lauterberg, Forstamt Riefensbeek, Forstamt Seesen, Harz, Regionale Presseregion Süd

Forstamt Riefensbeek unterstützt die Initiative „Der Wald ruft“ mit weiterem Fotospot am Harzer-Hexen-Stieg

(Osterode-Lerbach) Wer den Harzer-Hexen-Stieg wandert, findet am Eselsplatz oberhalb von Lerbach einen Grund innezuhalten: Borkenkäferbefall gibt seit neustem den Blick frei auf umliegende Berghänge, den Osteröder Stadtwald und die Sösetalsperre. Bislang war die Aussicht zur Hanskühnenburg vom Fichtenwald versperrt. Seit Ende 2020 erleben Wanderer eine Rundsicht, die der Harzklub-Zweigverein Lerbach mit einer zusätzlichen Attraktion aufgewertet hat. Die Brüder Frank und Joachim Koch installierten eine Fotospot-Tafel, die ein kreisrundes Loch enthält, durch das Wanderer die Aussicht fotografieren sollen. Revierförster Heiner Wendt lies den Aussichtpunkt oberhalb vom Eselsplatz herrichten, und die Gebrüder Koch aus Lerbach bauten um die Infotafel einen attraktiven Wetterschutz. Das Niedersächsische Forstamt Riefensbeek bedankte sich bei den Erbauern und beim Harzklub. Die Niedersächsischen Landesforsten haben bereits einige Fotospot-Tafeln an markanten Stellen aufgestellt. Sie sind Teil einer harzweiten Kampagne mit dem Titel “Der Wald ruft“. Initiator ist der Harzer Tourismusverband, der Besucher des Mittelgebirges auf die rasanten Veränderungen aufmerksam machen möchte.

Initiative des Harzer Tourismusverbandes „Der Wald ruft“

Acht Fotospots im Harz laden seit vergangenem Jahr Wanderer ein, den Blick für die dramatischen Waldverluste und Wiederbewaldungen zu schärfen. So sollen mittelfristig die Veränderungen der Waldentwicklung dokumentiert werden. Die Fotospots in Form von Hinweistafeln wurden durch die Niedersächsischen Landesforsten, den Landforstbetrieb Sachsen-Anhalt und den Nationalpark Harz errichtet und vom Harzer Tourismusverband finanziert. Jede der Tafeln ist mit einer Aussparung versehen, die den Fokus auf einen Landschaftsausschnitt lenken, in dem die klimabedingten Veränderungen des Waldes in besonderer Weise sichtbar werden. Interessierte Besucher sind aufgefordert, durch die Aussparung hindurch zu fotografieren und das Foto auf der Social-Media-Plattform Instagram unter dem Hashtag #derwaldruft zu posten. Durch die entstehende „Fotoreihe“ kann das Pflanzenwachstum und die Naturdynamik in den nächsten Jahren optisch nachvollzogen werden, auch für Gäste, die die Region nicht regelmäßig bereisen.

An diesen Standorten lässt sich der Waldwandel durch die Fotospots künftig dokumentieren: Verlobungsurne bei Alexisbad, Güdel Bank am Wellnerweg zwischen Altenau und Torfhaus, Jungfernklippe bei Altenau, Eselsplatz bei Lerbach, Achtermannkuppe, Bremer Hütte bei Ilsenburg, WaldWandelWeg bei Torfhaus und Schluftwasserkurve an der Brockenstraße. Ein weiterer Fotospot ist auf dem Wurmberg geplant.

Informationen zur Initiative unter www.harzinfo.de/derwaldruft

Recommended Posts