WasserWanderWeg am Dammgraben wieder frei

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Forstamt Clausthal räumt Gefahrenbäume zwischen Polsterberger-Hubhaus und Rothenberger Wasserlauf

(Clausthal-Zellerfeld) Noch vor Pfingsten gibt das Forstamt Clausthal jetzt den WasserWanderWeg zum Polsterberger-Hubhaus wieder frei. Der beliebte Wanderweg am Dammgraben war seit Ostern zwischen dem Hubhaus und Pumpwerk am Rothenberger Wasserlauf gesperrt. Sechs Wochen lang waren die Niedersächsischen Landesforsten mit der Räumung von rund 1000 Gefahrenbäumen beschäftigt. Die Forstarbeiten waren notwendig, um das Weltkulturerbe mit seinem einzigartigen Wasserlauf vor der Beschädigung durch zusammenbrechende Fichten zu bewahren. „Die abgestorbenen Borkenkäfer-Fichten standen zwischen zwei häufig belaufenen Wanderwegen und waren nur schwer zu bergen. Jeder einzelne Stamm musste über weite Strecken mit einem Seil aus dem Einzugsgebiet des Welterbe – Dammes gezogen werden“, berichtet Mathias Weikert.

Wanderweg kaum wiederzuerkennen

Der Leiter der Försterei Altenau kennt seinen Wanderweg kaum wieder. „Früher ging ich hier durch einen urigen, alten Fichtenwald. Und im Wassergraben aus Trockensteinmauer und Moosbewuchs spiegelte sich ein interessantes Licht-Schatten-Spiel. Jetzt verändert sich die Vegetation am Bachlauf rasant und der Ausblick reicht weit ins Land“, schildert der Revierförster den plötzlichen Wandel seiner Wälder zwischen Clausthal-Zellerfeld und Altenau. Dafür bestünden nun keine Gefahren mehr aus dem Kronendach, wenn Wanderer und Besucher den Welterbe-Erkenntnisweg zum Polsterberger-Hubhaus gingen, sagt Weikert erleichtert.

Keine Beteiligung Dritter an den Kosten für das Weltkulturerbe

Die Forstarbeiten zur Begehbarkeit der Weges und für den Erhalt des Welterbes waren laut Forstamt Clausthal arbeitstechnisch aufwendig. Schon der mehrwöchige Einsatzes einer Forstspezialmaschine sei kostspielig, aber letztlich unverzichtbar. Auch war der Einsatz eines Baggers notwendig, um den oberen Wanderweg wieder herzurichten, bilanziert das Forstamt. „Wir wären froh gewesen, wenn sich Dritte an den Ausgaben beteiligt hätten“, bedauert Mathias Weikert, „denn aus forstlicher Sicht sollten die alten Bäume von alleine umfallen und liegenbleiben. Eine neue Waldgeneration aus Buchen hatten wir rechtzeitig unter die Fichten gepflanzt“, so der Altenauer Forstmann. Weikert sieht in den Aufwendungen zur Räumung der Borkenkäfer-Bäume typische Folgen des Klimawandels im Harz und beendet die schwierigen Baumfällarbeiten am Welterbe-Erkenntnisweges mit der Erfahrung: „So haben wir dem Tourismus geholfen, den Harzwasserwerken viel Arbeit beim Erhalt der Trockenmauern erspart und das Weltkulturerbe gesichert“.

Foto: Unsere Fotos finden Sie unter folgendem Link auf der Seite der Landesforsten

Quelle: Landesforsten

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