Junge Gäste aus Europa arbeiten in den Landesforsten

 In Forstamt Clausthal, Forstamt Seesen, Harz, Regionale Presseregion Süd

IJGD Workcamp „Nachhaltigkeit und Ökologie im Harz“

(Seesen/Clausthal) Ein Workcamp der internationalen Jugend-Gemeinschaftsdienste (IJGD) ist seit Montag zu Gast bei den Niedersächsischen Landesforsten. Noch bis zum 26. August 2021 arbeiten die elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Forstämtern Seesen und Clausthal.

Sie kommen aus Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland. Der Leiter der Försterei Lautenthal, Silas Tepper, hat ein abwechslungsreiches Arbeitsprogramm vorbereitet. Ziel des Workcamps ist es, über die persönlichen Kontakte verschiedene Kulturkreise kennenzulernen. Bei den praktischen Arbeiten beschäftigen sich die Freiwilligen mit nachhaltiger Forstwirtschaft und Naturschutzaufgaben im Wald.

So helfen Sie mit, Biotope zu pflegen, eine neue Holzbrücke am Wanderweg über einen Kunstgraben zu bauen, Holzgatter gegen Wildverbiss zu reparieren oder junge Weißtannen zu pflegen.

„Wir legen besonderen Wert auf nachhaltiges Handeln, praktischen Umweltschutz und Verständnis für die historische Entwicklung der Harzer Wälder“, sagt Silas Tepper, der das Workcamp im Forstamt Seesen betreut. Das Wanderheim des Harzklubs in Wildemann ist drei Wochen lang die neue Heimat für die jungen Gäste aus Europa. Ihren Aufenthalt organisieren sie im Rahmen eines kleinen vorgegebenen Budgets selbst.

Vom Einkaufen über Kochen bis zum Abwaschen und Aufräumen wird alles in eigener Zuständigkeit übernommen. Jella Rebentisch-Weikert ist stellvertretende Forstamtsleiterin und froh über den seit vielen Jahren eingespielten IJGD-Einsatz zwischen Seesen und Clausthal-Zellerfeld.

„Die Niedersächsischen Landesforsten leisten einen kleinen Beitrag zum internationalen Verständnis untereinander und tragen dazu bei, den Gedanken der Nachhaltigkeit verbreiten zu helfen“, sagt die Betriebsdezernentin im Forstamt Seesen über den regelmäßigen Projekteinsatz.

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