Forstamt Rotenburg saniert Waldwege

 In Forstamt Rotenburg, Regionale Presseregion Nordost

Die Alte Bullenseestraße im Revierteil Grafel erhält eine neue Deckschicht

(Rotenburg) Ab dem 27.09.2021 sanieren die Niedersächsischen Landesforsten im Revierteil Grafel die Alte Bullenseestraße. Die Bauzeit beträgt etwa vier bis sechs Wochen bis zur vollständigen Wiederherstellung des Weges.

Der Forstort Grafel liegt südlich von Rotenburg zwischen den drei Orten Unterstedt im Westen, Bothel im Osten und Kirchwalsede im Süden. Das Waldgebiet rund um den Großen und Kleinen Bullensee ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für Wanderer, Jogger, Fahrradfahrer und andere Naturliebhaber.

Das Niedersächsische Forstamt Rotenburg baut hier auf einer Länge von insgesamt 1.400 Metern die alte schadstoffbelastete Teerdecke zurück. Ziel ist es, den alten Forstweg naturverträglich zurückzubauen um die Schadstoffe in den alten und größtenteils stark beschädigten Schwarzdecken umweltgerecht zu entsorgen.

Im Südlichen Bauabschnitt wird die Teerdecke auf 700 Metern durch ein Mineralgemisch in sogenannter wassergebundener Bauweise als Schotterweg neu ausgebaut. „Die wassergebundenen Schotterwege sind ökologisch zuträglicher und in der Unterhaltung günstiger“, begründet Carsten Mönkemeyer die Entscheidung für den Schotterbelag an dieser Stelle. Der Wegebauspezialist der Landesforsten aus dem Forstamt Seesen berät seine Kollegen vor Ort bei der Wahl für die geeignete Sanierung.

Im nördlichen Bauabschnitt wird die Alte Bullenseestraße allerdings auf etwa 720 Metern Länge eine neue Asphalttragdeckschicht erhalten. Mönkemeyer erklärt: „Beim nördlichen Teil der Straße handelt es sich um einen Verbindungsweg zwischen zwei asphaltierten Strecken. Dieses Teilstück ist stärker frequentiert durch Holzabfuhr und auch durch Freizeitnutzungen aller Art, daher steht an dieser Stelle die Langlebigkeit und die Durchgängigkeit des Straßenbelages im Vordergrund.“

Während der Wegebauarbeiten wird der Bereich zeitweise gesperrt. Die Revierförsterei bittet darum die Absperrung zu respektieren und zur eigenen Sicherheit von den Wegebaufahrzeugen Abstand zu halten.

Beitragsbild: Während der Wegebauarbeiten wird der Bereich zeitweise gesperrt. Die Revierförsterei bittet darum die Absperrung zu respektieren und zur eigenen Sicherheit von den Wegebaufahrzeugen Abstand zu halten (Foto: Niedersächsische Landesforsten / Sierk)

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