Waldpädagogikzentrum Hahnhorst begrüßt erste Klasse und neue FÖJler

 In Forstamt Nienburg, Regionale Presseregion West, Waldpädagogikzentrum Hahnhorst

Es geht wieder los

Waldpädagogikzentrum Hahnhorst begrüßt erste Klasse und neue FÖJler

 

(Nienburg/Hahnhorst) Nach eineinhalb Jahren „Corona-Dornröschenschlaf“ erwacht das Waldpädagogikzentrum Hahnhorst der Niedersächsischen Landesforsten wieder zu neuem Leben. Es begrüßt die erste Klasse, die einen Jugendwaldeinsatz macht und zwei neue FÖJler*innen, welche ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Hahnhorst absolvieren.

Zwei neue FÖJer*innen

Maike Grave hat sich bewusst für ein FÖJ beim Waldpädagogikzentrum Hahnhorst beworben. „Das spannende an der Stelle hier ist, dass ich neben Naturschutz- und Forstthemen auch Einblick in Pädagogik und Hauswirtschaft bekomme“, so die 19-Jährige aus dem Raum Sögel. Für die junge Frau ist das FÖJ eine Orientierungsphase, um für sich herauszufinden, welche Richtung sie später beruflich einschlagen möchte.

Auch Simon Harder aus Achim nutzt das einjährige FÖJ als Orientierungszeit. Der 19-Jährige möchte vor allem praktische Erfahrungen sammeln. „Wir wohnen direkt im Waldpädagogikzentrum und führen einen eigenen Hausstand. Da lernt man Selbständigkeit“, erklärt Harder. Sein späterer Berufswunsch tendiert in Richtung praktischer Berufe, die auch im Freien stattfinden. Die Forstberufe sind in der engeren Auswahl.

Beide jungen Leute haben sich vor allem auch deshalb für das Waldpädagogikzentrum Hahnhorst entschieden, weil die Gesprächsatmosphäre bei der Vorstellung sehr angenehm war. „Wenn einem sofort ein Gefühl des Willkommenseins und der Offenheit gegeben wird, dann spricht das für eine gute Zeit, die einem bevorsteht“, sind sich beide einig.

Erster Jugendwaldeinsatz seit eineinhalb Jahren

Die 8. und 9. Doppelklasse der Freien Waldorfschule Lindenstraße aus Osterholz-Scharmbeck läutet das aktive Geschäft im Walpädagogikzentrum wieder ein. Die 24 Jugendlichen bauen Querdämme in einen Entwässerungsgraben, um die umliegenden Waldflächen wiederzuvernässen. „Das ist anstrengend, macht aber auch Spaß“, berichten Pauline und Emilia, 16 und 13 Jahre alt. Jasmin Guse, Klassenlehrerin, stellt fest: “Der Jugendwaldeinsatz stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Klasse. Und das ist nach eineinhalb Jahren des Wechselunterrichts und des Lernens von zu Hause aus besonders wichtig.“

Bereit für mehr

Auch das Team des Waldpädagogikzentrums ist froh über den Neustart. „Endlich ist wieder etwas los bei uns. Wir sind gut vorbereitet und sehr motiviert. Nicht nur die Kinder und Jugendlichen haben den normalen Alltag vermisst, auch wir wollen wieder unserer Arbeit nachgehen und mit den jungen Menschen zusammenarbeiten“, sagt Lara Rahmann, zuständig für den Mehrtagesbetrieb in Hahnhorst.

Das Waldpädagogikzentrum Hahnhorst bietet sowohl Jugendwaldeinsätze und Erlebnisklassenfahrten, als auch eintägige Waldveranstaltungen an. Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter WPZ.Hahnhorst@nlf.niedersachsen.de.

Bilder (Landesforsten/Schmidt) zum kostenlosen Download finden Sie hier.

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