Waldpflege im Forstort am Mühlenberg

 In Forstamt Harsefeld, Regionale Presseregion Nordost

Niedersächsisches Forstamt Harsefeld erntet Laub- und Nadelholz und pflegt den Wald

(Harsefeld) In der Revierförsterei Rüstje werden am 22. September 2021 zwischen 8:00 und 14:00 Uhr Verkehrssicherungsmaßnahmen entlang der nach Stade führenden Landstraße L124 durchgeführt. Betroffen ist der direkt an Harsefeld grenzende Bereich im Forstort am Mühlenberg. Der Verkehr wird durch eine Ampelanlage geregelt, es kommt lediglich während der Baumfällarbeiten zu kurzen zwei bis drei minütigen Sperrungen.

Die Verkehrssichungsarbeiten sind in die laufenden regulären Waldpflegearbeiten integriert.  Die forstlichen Maßnahmen finden im Forstort Mühlenberg statt. Das betroffene Waldgebiet grenzt nördlich unmittelbar an den Flecken Harsefeld. Es wird sehr gerne von Wanderern, Joggern, Fahrradfahrern und anderen Naturliebhabern aufgesucht. Hier befindet sich auch der viel genutzte Trimm-Dich-Pfad.

Das Forstamt Harsefeld bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen bei den gewohnten Waldbesuchen. Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile während der Erntearbeiten auf keinen Fall betreten werden, hier besteht Lebensgefahr.

Melanie Offermanns, Revierleiterin der Försterei Rüstje erläutert: „Waldbesucher sollten sich nicht wundern, dass im ortsnahen Bereich Motorsägen und Forstmaschinen im Einsatz sind. Auch in ortsnahen Erholungswäldern müssen von Zeit zu Zeit Pflege- und Holzerntearbeiten durchgeführt werden. Ich fördere durch die gezielte Entnahme einzelner Bäume oder Baumgruppen das Wachstum der verbleibenden Bäume. Die Bäume entwickeln größere Kronen, sind damit stabiler und vitaler und können sich besser gegen äußere Einflüsse wehren. Außerdem leite ich an einigen Stellen den Umbau von Nadelholzbeständen hin zu einem stabilen, standorts- und klimanagepassten Mischwald ein. Im Zuge dieser waldbaulichen Maßnahmen entnehme ich gleichzeitig einzelne instabile Bäume entlang der Landstraße von denen eine potenzielle Gefahr ausgehen könnte. Voraussichtlich werden die Arbeiten Anfang Oktober abgeschlossen sein“.

Von Zeit zu Zeit ist es nötig Ernte- und Pflegemaßnahmen durchzuführen, damit sich die Wälder weiter stabil und gesund entwickeln können. Die Niedersächsischen Landesforsten bewirtschaften ihre Wälder nach den Grundsätzen der langfristigen ökologischen Waldentwicklung – kurz „LÖWE“ genannt. Dabei ist es unter anderem wichtig die  anstehenden Holzerntearbeiten und die Freizeitinteressen der Bevölkerung in Einklang zu bringen.

„Grundsätzlich werden alle Pflege- und Holzerntearbeiten in Übereinstimmung mit der Nutz-Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes durchgeführt. Bei aller Umsicht und Vorsicht werden sich aber vorübergehende Schäden an einzelnen Wegen nicht vollständig verhindern lassen, bei geeigneter Witterung richten wir die Wege schnellstmöglich wieder her. Der Trimmpfad wird sofort nach Abschluss der forstlichen Maßnahmen wieder hergerichtet.

Auf unsere Waldbesucher wird der Wald nach den Arbeiten zeitweilig unordentlich wirken. Kronenholz und einige Bäume bleiben im Wald liegen, um den ökologisch wertvollen Totholzanteil weiter zu erhöhen und den Nährstoffkreislauf zu gewährleisten“, wirbt Melanie Offermanns um Verständnis.

Beitragsbild: Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile während der Erntearbeiten auf keinen Fall betreten werden, hier besteht Lebensgefahr (Fotos: Niedersächsische Landesforsten)

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