Jens Metje ist neuer Leiter der Försterei Ahrendsberg

 In Forstamt Clausthal, Harz, Regionale Presseregion Süd

Von der Hochschule in Göttingen ins Forsthaus nach Altenau

(Altenau) Die Försterei Ahrendsberg steht unter neuer Leitung: Jens Metje hat das Revier Ahrendsberg im Niedersächsischen Forstamt Clausthal übernommen. Er löst seinen Vorgänger Maik Dallügge ab. Förster Dallügge hat Ende Februar die Niedersächsischen Landesforsten in Richtung Mecklenburg-Vorpommern verlassen. Jens Metje ist nun verantwortlich für die Wälder östlich der Oketalsperre bis zur Bundesstraße 4 und dem Nationalpark Harz. Der Schwarzenberg bei Altenau bildet im Süden seine Reviergrenze. Im Norden ziehen das Waldpädagogikzentrum Harz – Haus Ahrendsberg, der Huneberg-Steinbruch und die Marienteichbaude die grobe Trennlinie zu den Nachbarrevieren Göttingerode und Radauberg.

Als neuer Revierleiter bezieht Jens Metje das malerisch gelegene Forsthaus im Bachtal der Oker. Von dem Forsthaus am Ortseingang von Altenau aus lenkt der 32-Jährige sein abwechslungsreiches Nadelwaldrevier, zum dem auch ein Nasslager zur Holzkonservierung gehört. Sein Revier prägen wildromantische Wasserläufe wie die Kalbe, das Kellwasser, die Große und Kleine Hune oder der Spitzenbach. Das wiederbelebte Hochmoor Spitzenbruch ist eine der feuchtesten Stellen im sonst von Steillagen geprägten Revier im Oberharz. Für den Berufsstarter bei den Landesforsten und Förster in dritter Generation erfüllt sich ein Traum. „Ich freue mich über meine neue Aufgabe, bei der Wiederaufforstung und Neuausrichtung der Harzwälder mitarbeiten zu dürfen“, sagt Metje. Der Forstmann war als Quereinsteiger zu seinem jetzigen Beruf gekommen. Nach Ausbildung als Großhandelskaufmann bei einem Harzer Holzhandels-und Forstunternehmen und einem Forststudium an der HAWK in Göttingen hatte Jens Metje 2020 seine Anwärterprüfung absolviert.

 

Metje und viele seiner Jahrgangskolleginnen und -Kollegen stehen vor tiefgreifenden Veränderungen in den Wäldern Südniedersachsens. Aus gleichförmigen Nadelwäldern werden sie in den kommenden Jahrzehnten abwechslungsreiche Mischwälder mit klimastabilen Baumarten heranpflegen. Und dafür brauchen die Landesforsten junge Talente und Menschen, die sich für den Wald engagieren und auf lange Zeiträumen hin planen. „Unsere Nachwuchskräfte brauchen einen langen Atem im Umgang mit dem Klimawandel. Wer auf kurzfristige schnelle Erfolge setzt und nur gewohnt ist, nach Einjahresplänen zu arbeiten, ist bei uns fehl am Platz“, beschreibt Ralf Krüger das Anforderungsprofil. Der Clausthaler Forstamtsleiter beobachtet eine anhaltende Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt der Grünen Berufe. Krüger ist froh über sein junges Team, mit dem er die Herausforderungen der nächsten Jahre angehen will. „Derzeit bilden wir insgesamt neun angehende Forstleute aus als Forststudenten, Forstanwärterinnen und -Anwärter und als Referendare“, zählt Krüger auf und betont: „Im Wald gibt es in den kommenden Jahren Arbeit genug“.

 

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