Baumspende für das Forstamt Oerrel

 In Forstamt Oerrel, Regionale Presseregion Nordost, Waldpädagogikzentren, WPZ Ostheide

Das Waldpädagogikzentrum Ostheide im Forstamt Oerrel pflanzt eine gespendete Roteiche

 (Munster / Oerrel) Das Forstamt Oerrel hat kürzlich an der Zufahrt zum Waldpädagogikzentrum Ostheide eine vier Meter hohe Roteiche pflanzen lassen. Im Rahmen ihres Jugendwaldeinsatzes hat die  „Freie Waldorfschule Cuxhaven“ die Pflanzarbeiten übernommen. Bei dem Baum handelt es sich um eine Baumspende der Oerreler Familie Speer.

„Ich bin ein begeisterter Baumliebhaber. Auf meinem großen Grundstück habe ich selbst bereits sehr viele unterschiedliche Baumarten gepflanzt und erfreue mich an ihrer Entwicklung. Jeder gepflanzte Baum ist für mich ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz, daher spende ich regelmäßig Bäume an unterschiedliche Empfänger. Die Roteiche mit ihrem wunderschönen Herbstlaub vor dem Waldpädagogikzentrum Ostheide ist für mich ein Symbol für den Klimawandel. Sie könnte künftig auf einigen Standorten eine echte Alternative oder Ergänzung zu heimischen Baumarten sein“, erklärt Jürgen Speer.

Die aus Amerika stammende Roteiche  wird bereits seit über 150 Jahren erfolgreich in Europa angepflanzt. Nach bisherigen Erfahrungen scheint sie klimastabil und enorm anpassungsfähig zu sein. Im Gegensatz zur Fichte, einer klassisch flachwurzelnden Baumart, verfügt die Roteiche über ein ausgeprägtes Herzwurzelsystem. Das bedeutet eine bessere Durchwurzelung des Bodens, die Erreichbarkeit von Wasser auch in tieferen Schichten und eine deutlich höhere Sturmfestigkeit. Außerdem zeigt sie sich sehr widerstandsfähig gegen Frost und Immissionsbelastungen. Zudem hat sie viele positive waldbauliche Eigenschaften. Dazu gehören die gute Mischbarkeit auch mit Schattbaumarten wie Rotbuche, Hainbuche und Winterlinde, die Möglichkeit der natürlichen Verjüngung und die Ausbildung strukturreicher Bestände.

Wegen der Corona-Beschränkungen waren in den letzten beiden Jahren keine Schulklassen im Waldpädagogikzentrum Ostheide. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr bis jetzt wieder fünf Jugendwaldeinsätze durchführen konnten. Die Freie Waldorfschule hat neben der Roteichen-Pflanzaktion während ihres 10-tägigen Jugendwaldeinsatzes natürlich noch viele weitere forstliche Arbeiten übernommen. So standen eine Jungwuchspflege in einer Anpflanzung von Küstentannen, eine Heide-Entkusselung im Bereich eines alten Grenzwalls und der Bau von Hochsitzen auf dem Arbeitsprogramm der Waldorfschüler“, erklärt Försterin und Leiterin des Mehrtagesbetriebes im Waldpädagogikzentrums Ostheide Meike Habermann.

Beitragsbild:  Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der „Freien Waldorfschule Cuxhaven“ bei der Pflanzung einer Roteiche vor dem Waldpädagogikzentrum Ostheide; Haus Oerrel. (Fotos: Meike Habermann / Niedersächsische Landesforsten)

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