Das Misburger Wald-Forum nimmt Gestalt an

 In Allgemein, Forstamt Fuhrberg, Regionale Presseregion Mitte

Das Misburger Wald-Forum nimmt Gestalt an

Nach der Grundsteinlegung des Misburger Wald-Forums der Niedersächsischen Landesforsten im Juli sind jetzt die Innen- und die Außenwände aufgestellt worden, sodass nun erste Gebäudeumrisse zu erkennen sind. Um das vieleckige Gebäude winterfest zu bekommen sind diese und weitere Schritte dringend notwendig gewesen. In der folgenden Woche plant die Bauleitung das Dach auf das Gebäude zu setzen, damit der Rohbau über den Winter trocknen kann.

(Hannover Misburg) Die Außenwände schweben an langen Ketten unter einem Kran an ihren Platz. Im Gebäude wird fleißig gearbeitet. Wo vor einem halben Jahr noch eine Freifläche war, wächst nun die Außenhaut des zukünftigen Wald-Forums. Im Hintergrund ist der Misburger Wald zu sehen. „Das Einstöckige Gebäude wird als dezentes Besucherzentrum direkt am Wald stehen, diesem aber nicht die Show stehlen, sondern als Ort für Umweltbildung dem Wald dienen“, erklärt Friederike Draber, Försterin und Projektleiterin im Forstamt Fuhrberg.

„Seit 14 Tagen arbeitet die Rohbaufirma vor Ort, derzeit werden an der Oberseite der Innenwände die Anker für das kommende Flachdach montiert. Wenn alles gut geht, dann können wir mit dem Bau des Dachs in der kommenden Woche beginnen“, freut sich Försterin Draber.

Der Gebäudeentwurf entstammt einem Wettbewerb, in dem verschiedene Architektenbüros ihre Vorschläge einreichen konnten. Gewonnen hat diesen Wettbewerb das Architektenbüro „Architekten für nachhaltiges Bauen“: „Meine Idee war es, die Gebäudeform ähnlich eines Sägeblatts zu gestalten. Einige Änderungen und Anpassungen haben nun diese vieleckige Bauform ergeben“, erklärt der Architekt Frido Elbers.

Das Wald-Forum als außerschulischer Lernort soll im nächsten Jahr bereits die ersten Besucher empfangen. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun: „Nachdem das Gebäude steht und alle Wände montiert sind, beginnen wir mit der Außenverschalung. Diese wird aus witterungsbeständigen Douglasienholz bestehen und senkrecht an die Wände angebracht“, erklärt die Architektin Celine Heidmann, welche zukünftig die Bauleitung unterstützen wird.

Doch bevor das passiert, wird zunächst das Dach auf die Mauern gesetzt, führt Frau Draber aus: „Momentan sind die Wände von oben mit Folien abgedeckt, um diese trocken zu halten. In Anbetracht der feuchten Witterung des Herbstwetters, freuen wir uns in Kürze das Dach auf die Grundmauern zu setzen. Dann kann das Gebäude trocknen und die Bauarbeiten im Inneren können fortgesetzt werden.“

Eine kleine Besonderheit bildet der Flur des Gebäudes, der als Achse mittig durch das Bauwerk führt. Bauartbedingt kann durch das gesamte Gebäude bis in den Misburger Wald geschaut werden.

Die Hannoveraner Bürgerinnen und Bürger können sich auf der Vorbeifahrt mit Straßenbahnen und Bussen ein Bild vom Baufortschritt machen.

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