Laubholzernte in der Stadtforst Alfeld beginnt

 In Forstamt Grünenplan, Regionale Presseregion Mitte

Landesforsten bitten Waldbesuchende um Verständnis

(Alfeld) Ab Dienstag, dem 23.11.2021 im Bereich Rettenberg und Himmelberg bei Alfeld, beginnen die Niedersächsischen Landesforsten mit der Laubholzernte. Während der Holzerntemaßnahmen kann es vereinzelt zu Sperrungen oder Behinderungen auf den Waldwegen kommen.

Das Laub ist von den Bäumen, das bedeutet zum einen, dass diese nicht mehr so viel Wasser aus dem Boden in den Stamm saugen, welches sie für die Versorgung der Blätter benötigen. Zum anderen bedingt die blattlose Zeit auch den Vorteil, dass die Kronenteile und die Äste gut sichtbar sind. Ein klarer Sicherheitsfaktor bei den Fällarbeiten, denn drohende Gefahren oder aber auch schützenswerte Baumhöhlen, können vorher bemerkt werden. Beste Voraussetzungen für die Ernte des Laubholzes.

Im Stadtwald Alfeld beginnen deshalb die Baumfällarbeiten in dieser Woche. Clemens Kurth, Revierleiter der Försterei Alfeld, hat alles vorbereitet und steht der Maßnahme zuversichtlich entgegen: „Die Arbeiten beginnen zunächst auf dem Rettberg im Bereich der Warzer Sportplatzes und später im Bereich des Gerzer Schlages. Hier werden ab dieser Woche die Forstspezialmaschinen anfangen im Wald zu arbeiten“, erklärt der Förster.

Die durchzuführenden Maßnahmen sind gewissermaßen Routinemaßnahmen und dienen der Pflege der Wälder.

„Diese Durchforstung ist notwendig, um die besten und gesündesten Bäume zu fördern. Damit diese besser wachsen können, werden ihre Konkurrenten um Licht und Wasser teilweise entnommen. Zunächst erfolgt die Fällung der Bäume mit einer Holzerntemaschine, einem sogenannten Harvester. Die sonst sehr gefährliche Arbeit, wird durch den Einsatz solcher Maschinen erheblich einfacher und sicherer“, führt Kurth weiter aus.

Sind die Bäume im Wald gefällt, dann müssen diese zur weiteren Verwendung in die Sägewerke gebracht werden. Hierzu bringt eine weitere Spezialmaschine die Bäume aus dem Wald und stapelt sie in den typischen Holzstapeln am Wegesrand. Bei diesen Arbeiten kann es zu Verschmutzungen und natürlich zu Beeinträchtigungen des Besucherverkehrs kommen.

„Dass die Arbeiten stellenweise unvorhersehbare Behinderungen auf den Waldwegen mit sich bringen können, schließen wir nicht aus. Wir bitten die Besucher daher sich an Wegesperrungen zu halten und sich nicht durch Missachtung der Kollegen im Wald und deren Beschilderung unnötig in Gefahr zu bringen. Wir haben etliche Waldwege, die alternativ aufgesucht werden können“, so der Förster.

Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, werden die Sperrungen wieder entfernt und der Wald kann wieder betreten werden. Etwaige Schäden am Hauptweg über den Rettberg werden im kommenden Jahr, im Zuge einer Wegesanierung, wieder entfernt. Im Laufe der Holzerntesaison wird es zusätzlich am Himmelberg zu Einschränkungen für Waldbesucher kommen.

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