Erfolgreiche Pflanzsaison im Forstamt Nienburg

 In Forstamt Nienburg, Regionale Presseregion West

260.000 Bäume für den Waldum- und aufbau

(Erdmannshausen/Nienburg) Der Lenz ist da, und damit endet in die Pflanzzeit im Wald. So auch im Forstamt Nienburg der Niedersächsischen Landesforsten. Mit einem Pflanzprogramm von rund 260.000 Setzlingen auf ca. 60 Hektar haben die Forstleute nicht nur den Wald weiter Richtung „Klimafit“ umgebaut, sondern auch neuen Wald geschaffen.

Marco Becker und Carsten Markmann sind Revierleiter in verschiedenen Bereichen des Forstamtes Nienburg. Während Becker die Försterei Erdmannshausen leitet, ist Markmann für die Försterei Krähe zuständig.

28.000 Pflanzen in Erdmannshausen

„Unser Pflanzprogramm war diese Saison wieder recht vielseitig. Wir haben insgesamt 28.000 Bäume auf 6 Hektar gepflanzt. Auf staunassen bis anmoorigen Flächen haben wir Erle und Hainbuche gesetzt. Anders auf den trockenen Sandstandorten. Hier haben wir unter die alten Kiefern Roteiche, Buche und etwas Esskastanie gepflanzt“, berichtet Marco Becker.

In seinem Revier entstand außerdem neuer Wald. „Im letzten Jahr konnten wir 0,7 Hektar Ackerland kaufen, das direkt an unserem bestehenden Wald liegt. Dieses haben wir mit Traubeneiche und Hainbuche aufgeforstet und außerdem den neuen Waldrand mit heimischen Sträuchern wie Hasel, Eberesche, Weißdorn und Holunder gestaltet“, so Becker.

36.000 Pflanzen in der Krähe

Carsten Markmann, Revierleiter der Försterei Krähe, hatte in dieser Pflanzsaison ebenfalls ein ordentliches Pflanzprogramm vor sich: „Wir haben mit unseren Mitarbeitenden rund 36.000 Bäume auf 15 Hektar gepflanzt. Allein 20.000 Buchen setzten wir in all die Lücken, welche Stürme und Borkenkäfer in den Fichtenwäldern hinterlassen haben. So schieben wir den Waldumbau Richtung klimastabile Laubmischwälder ordentlich an.“

Auf etwa acht Hektar wurde in der Försterei Krähe außerdem gesät. „Wir haben Bucheckern und Weißtannensaat mit dem Rillensaatgerät auf die Flächen gebracht. Das Verfahren ist eine gute Ergänzung zur Pflanzung von kleinen Bäumen, weil wir so recht zügig große Flächen bearbeitet können“, erläutert Markmann.

Vielzahl an Baumarten

„Wir haben in dieser Pflanzsaison ein großes Programm abgearbeitet. Eine Vielzahl von Baumarten wurde in unseren Wäldern ergänzt. Neben Rotbuchen, Traubeneichen und Douglasien waren dies auch Roteiche, Stieleiche, Esskastanie und Schwarznuss. Für ihren Einsatz danke ich allen Mitarbeitenden im Forstamt“, bedankt sich Hendrik Plate, Forstamtsleiter des Forstamtes Nienburg.

Die letzten Pflanzen in dieser Saison wurde von einer Schulklasse, die einen Jugendwaldeinsatz im Waldpädagogikzentrum Hahnhorst hatte, gesetzt. „Tatsächlich sind dieses Jahr einige Bäumchen übriggeblieben und neue Arbeiten warteten schon auf die Mitarbeitenden. Da war es gut, dass die jungen Menschen uns unterstützen und die letzten Setzlinge gut in die Erde bringen konnten“, schließt Marco Becker.

Hintergrund

Insgesamt wurden im Forstamt Nienburg etwa 9 Hektar Offenland in dieser Pflanzsaison aufgeforstet, überwiegend mit Eiche, zum Teil auch mit Linde und Ahorn sowie Sträuchern. Im Forstamt Nienburg wurden auf rund 28 Hektar Roteiche, Eiche, Buche, Weißtanne und Douglasie zum Teil in Mischung gesät. Der Maschinenstützpunkt des Forstamtes hat landesweit im Landeswald rund 300 Hektar Waldfläche gesät.

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