Ein Arbeitstag im Wald – Zukunftstag im Forstamt Rotenburg

 In Forstamt Rotenburg, Regionale Presseregion Nordost, WPZ Elbe Weser

Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in die Forstwirtschaft

(Luhne/Rotenburg) Am 25. April 2024 beteiligte sich das Niedersächsische Forstamt Rotenburg am bundesweiten Zukunftstag für Mädchen und Jungen und bot 14 Schülerinnen und Schülern im Alter von 10-14 Jahren einen interessanten Einblick in die Arbeitsbereiche der Forstwirtschaft.

Spannende Einblicke in den Wald

Die flexible Revierleiterin Christina Heilemann organisierte mit ihren Forstamtskolleginnen und -kollegen einen interessanten Tag für die Kinder, an dem es Einblicke in die Themenbereiche Holzernte, Maschineneinsatz und Pflanzung gab. In einer kleinen Einführung erklärte Heilemann die verschiedenen Berufsfelder in den Niedersächsischen Landesforsten, insbesondere die Unterschiede zwischen dem Beruf des Forstwirts und des Försters standen auf dem Programm.

Auswirkungen auf die Natur

Im Anschluss ging es in die nahegelegene Revierförster Luhne, in der Christina Heilemann und ihr Team einen Kiefernwald für den kommenden Holzeinschlag vorbereiteten. Anhand der Auswahl von Bäumen, die nicht gefällt werden – sogenannte Zukunftsbäume – und den Bäumen, welche diese bedrängen – sogenannte Entnahmebäume – brachten die Forstleute den Kindern die Wichtigkeit der gesteuerten Waldnutzung und deren Auswirkung auf das Klima und die Natur näher. Passend dazu konnte die Gruppe den Einsatz eines Forstschleppers anschauen, der mit Hilfe von Seilwinde und Kran Langholz auf einen Waldweg gerückt hat.

Um die Kernaufgaben der Forstwirte für die Kinder greifbar zu machen, fällten die Forstwirts-Auszubildenden zwei Bäume. Aus sicherer Entfernung von zwei Baumlängen, konnten die Mädchen und Jungen die Fällung bestaunen. „Nur wenige Kinder haben schon einmal einen Baum fallen sehen und können daher nur schwer begreifen, welche Wucht da hinter steckt. Daher ist diese Station jedes Jahr wieder eine echte Sensation für die Zukunftstags-Kinder“, erklärt Christina Heilemann.

Selbst praktisch tätig werden

Heilemann ist wichtig, dass als weitere Kernaufgabe neben der Holzernte auch die Pflanzung thematisiert wird. „Hier können die Schülerinnen und Schüler selbst tätig werden. In diesem Jahr sind sie besonders eifrig dabei. Vielleicht auch deshalb, weil es heute sehr kalt ist und sie sich warmarbeiten wollen“, lacht sie und zeigt auf die motivierten Kinder, die in Gruppen mit einem Hohlspaten und einer Handvoll Pflanzen zu einer durch Borkenkäfer entstandenen Freifläche marschieren. Die Kinder konnten in diesem Jahr 100 Setzlinge pflanzen.

Die Mitarbeitenden des Forstamtes Rotenburg freuen sich über die anhaltend hohe Nachfrage der Schülerinnen und Schüler, die sich einen Einblick in die Berufe der Forstwirtschaft verschaffen wollen. Interessierten wird für den Zukunftstag im kommenden Jahr 2025 geraten, sich rechtzeitig (ab November) im Forstamt Rotenburg zu melden, da die angebotenen Plätze auf 10 begrenzt sind.

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