Freiwilliges Ökologisches Jahr bei den Niedersächsischen Landesforsten

 In Forstamt Oerrel, Forstamt Unterlüß, Regionale Presseregion Nordost, WPZ Ostheide, WPZ Ostheide - Haus Oerrel, WPZ Ostheide - Haus Siedenholz

Das Waldpädagogikzentrum Ostheide hat noch drei freie FÖJ-Plätze zu vergeben.  

(Munster / Unterlüß) Die zu den Niedersächsischen Landesforsten gehörenden Forstämter Unterlüß und Oerrel sind mit ihrem Waldpädagogikzentrum Ostheide (WPZ) anerkannte Einsatzstelle für Teilnehmende des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ). Beide Einsatzstellen suchen noch Teilnehmende am FÖJ und können noch bis zu drei Plätze vergeben.

Die zum WPZ Ostheide gehörenden Häuser Siedenholz in Unterlüß und Oerrel in Munster, sind mit Unterkunftsmöglichkeiten für bis zu 36 Personen ausgestattet. Hier werden mehrtägige erlebnis- und handlungsorientierte Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche durchgeführt.

Ausbildung seit fast 30 Jahren

Die FÖJ-Stellen im Forstamt Oerrel sind seit 1995 sehr begehrt. „Fast jedes Jahr konnten wir zwei FÖJ-Stellen vergeben. So haben bisher insgesamt 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unsere waldpädagogische Arbeit im Haus Oerrel unterstützt. Leider sieht es in diesem Jahr anders aus. Bisher können wir noch auf keine positive Rückmeldung schauen“, erklärt Meike Habermann, Försterin und Leiterin des Mehrtagesbetriebes im Waldpädagogikzentrums Ostheide.

Robin Clasen, Leiter des Haus Siedenholz ergänzt: „Wir haben auch jedes Jahr einen Platz für eine Teilnehmerin oder einen Teilnehmer am FÖJ. Leider konnten wir in diesem Jahr auch noch keine erfolgreiche Bewerbung erfahren.

Schwerpunkt auf Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit

Der Arbeitsschwerpunkt liegt genau wie in Oerrel im Bereich der Umweltbildung und der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Waldökologie und Forstwirtschaft. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Mitbetreuung von Schulklassen im Jugendwaldeinsatz, die Mitwirkung bzw. teilweise eigenständige Organisation von Walderlebnisangeboten und viele weitere spannende Tätigkeiten“.

Meike Habermann erklärt abschließend: „Die jungen Teilnehmenden am FÖJ sind bei uns voll im Team integriert und eine wertvolle Unterstützung bei der täglichen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern die in unsere Einrichtungen kommen, daher hoffen wir auch jetzt noch auf positive Rückmeldungen von Interessierten.“

Neben den Aufgaben in den Einsatzstellen sind im FÖJ-Jahr fünf Seminare integriert, welche von der Norddeutschen Naturschutzakademie organisiert werden. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden am FÖJ die Möglichkeit, während ihres Einsatzes eine Projektarbeit umzusetzen.

Wichtige Voraussetzung für ein freiwilliges Jahr im WPZ Ostheide ist ein Führerschein und die Volljährigkeit. Unterkünfte stehen im Haus Oerrel zur Verfügung.

Hintergrund:

Im März ist das Bewerbungsverfahren für den kommenden FÖJ-Jahrgang 2024/25 gestartet. Landesweit sind 325 Plätze zu vergeben: von den ostfriesischen Inseln über die Heide bis zum Harz, von der Göhrde bis ins Emsland. Als Einsatzstelle neu dabei ist unter anderen das zu den Niedersächsischen Landesforsten gehörende Wisentgehege in Springe. Insgesamt beteiligen sich mit 233 Einsatzstellen so viele wie nie zuvor. Das Freiwillige Ökologische Jahr ist in Niedersachsen eine Einrichtung des Umweltministeriums. Über die Arbeit in den Einsatzstellen hinaus werden fünf Wochenseminare zu umwelt- und gesellschaftlichen Themen ausgerichtet.

Bei den Niedersächsischen Landesforsten bieten landesweit zwölf Einrichtungen je ein bis drei FÖJ-Stellen vornehmlich im waldpädagogischen Bereich an – https://www.landesforsten.de/wir/karriere/foej/ .

Alle FÖJ-Teilnehmenden sind sozialversichert und erhalten ein monatliches Taschengeld. Wenn Unterbringung und Verpflegung nicht gegeben ist, gibt es ein etwas höheres Taschengeld.

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