Sehlder Forstgenossenschaften bekommen neuen Förster

 In Forstamt Liebenburg, Regionale Presseregion Mitte

Björn Kast übernimmt Revierförsterei Sehlde

(Sehlde) Nach 33 Jahren Dienst in der Försterei Sehlde des Forstamtes Liebenburg, übergibt Dirk Uhrner das gut 2.000 ha große Revier an seinen Nachfolger Björn Kast.

Die Försterei Sehlde umfasst einige Gebiete des Hainbergs, das Jägerhaus, die Bodensteiner Klippen, sowie Forstgenossenschaften rund um den Ort Liebenburg. Es ist ein rund 2.050 ha großes Revier der Niedersächsischen Landesforsten, welches dem Forstamt Liebenburg zugeordnet ist. In den vergangenen 33 Jahren leitete Dirk Urner die Revierförsterei. Das aus über 80% aus Laubholz bestehende Revier Sehlde hat nur einen geringen Teil an Landeswaldfläche. Rund 1.600 ha gehören zu 13 verschiedenen Forstgenossenschaften, mit denen Uhrner in regem Austausch stand: „Ein Betreuungsrevier zu leiten, ist immer eine besondere Herausforderung. Die vielen verschiedenen Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, haben einen unterschiedlichen Kenntnisstand über Waldbau und die Funktionen des Waldes. Auch die verschiedenen Vorlieben für Baumarten machen diese Arbeit zu etwas Besonderem, was ich bis zuletzt gerne gemacht habe“, erzählt Förster Dirk Uhrner, der zum  01.06.2024 in den Ruhestand wechselt. . Uhrner hat während seiner forstlichen Laufbahn etliche Stationen durchlaufen: als flexibler Revierleiter im Harz oder in anderen niedersächsischen Forstämtern arbeitete Uhrner immer auf das Ziel hinzu, ein eigenes Revier zu haben, was Ende der 80er Jahre nicht einfach war.

In seinem Ruhestand wird Uhrner sich weiter mit dem Thema Wald befassen: „Es gibt viele Dinge, mit denen ich mich in meinem Ruhestand beschäftigen möchte. Der Wald wird dabei weiterhin eine wichtige Rolle für mich spielen, da ich auch in einer der hiesigen Forstgenossenschaften im Vorstand aktiv bin. Somit wird mir bestimmt nicht langweilig werden. Mein Revier weiß ich jedenfalls in gute Hände gegeben zu haben“, führt Uhrner weiter aus. Den 25-jährigen Nachfolger Björn Kast hat er bereits 2 Monate in das Revier einarbeiten können. Kast ist gebürtiger Altwarmbüchener und hat im Frühjahr seine Laufbahnprüfung bestanden. Nach seinem Forstwirtschaftsstudium in Göttingen hatte Kast bereits Erfahrungen gesammelt: „Vor meinem Vorbereitungsdienst in Niedersachsen  habe ich ein Jahr lang in einem Revier in Mecklenburg-Vorpommern gearbeitet, was mir noch mehr Sicherheit für die kommenden Herausforderungen gibt. Auch der Anwärterdienst, den ich im Nachbarforstamt Saupark leistete, war sehr praxisbezogen und hat mich gut auf die neue Aufgabe vorbereitet“, erzählt der junge Förster.

Die vergangenen Monate konnte Kast bereits Einblicke in das Revier bekommen, war vor allem aber damit beschäftigt, sich bei den verschiedenen Forstgenossenschaften vorzustellen.

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