Wir
im Wildpark

Der Wildpark Neuhaus ist ein mitten im Naturpark Solling-Vogler bei Neuhaus im Solling in Südniedersachsen gelegener Wildpark.

Der mit gut 50 Hektar weitläufig angelegte Wildpark ist Teil der durch Mischwald, Wiesen und Bäche charakterisierten Mittelgebirgslandschaft im Solling und zeigt regionaltypische Tiere im natürlichen Lebensraum. Die in einer bewaldeten Hanglage des Sollings entstandene Anlage ist von einer denkmalgeschützten Mauer umrahmt.

Der Wildpark grenzt an eine Eichenallee sowie an eine Pferdeweide, deren Geschichte in das 16. Jahrhundert zurückreicht. Heute dient der Wildpark mittels verschiedener Einrichtungen wie Freigehege und Waldmuseum besonders der Umweltbildung.

Unser Team

Wir im Wildpark
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Erhaltungszucht

Eine weitere wesentliche Aufgabe des Wildparks Neuhaus besteht darin, das Überleben gefährdeter Tierpopulationen durch Erhaltungszucht und durch Abgabe geeigneter Tiere an Wiederansiedlungsprojekte zu sichern. Der Wildpark Neuhaus ist Kooperationspartner des Luchsprojektes Harz. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. haben im Herbst 1999 die Wiederansiedlung des Luchses im Nationalpark Harz beschlossen.

 Schrittweise werden Luchse in einem versteckten Auswilderungsgehege im Nationalpark Harz auf ein natürliches Leben vorbereitet und von dort aus schließlich in die Freiheit entlassen. Sie sollen sich vom Harz aus weiter ausbreiten und so als Sympathieträger für ein neues Naturverständnis werben. Der Wildpark Neuhaus unterstützt daher das Projekt durch die kostenlose Bereitstellung geeigneter Luchse.

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Forschungsprojekte

Seit 1966 gehörte die östliche Umgebung des Wildparks zum Forschungsgegenstand des Solling-Projektes, das auch als Dachprojekt bekannt wurde. Nördlich des Wildparks beitreibt die Universität Göttingen ein Dauerexperiment zur Wetterkunde.

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Wir im Wildpark

Im Wildpark erforscht die Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen die Lebensgewohnheiten und Krankheiten des Rotwildes. Die Niedersächsische Forstliche Versuchsanstalt führt einen genetischen Großversuch mit 25 Arten der Japanische Lärche durch. Die Samen, aus denen die 1960 hier gepflanzten Bäume gezogen wurden, stammen aus Japan. Die Versuchsfläche mit den Lärchen steht mit einer Informationstafel am oberen Teil des Rundweges. Markierte weiße Ringe an Stämmen der Lärchen in 1,3 Meter Höhe sind Messpunkte für den Durchmesser der Stämme. Zur Beurteilung des Wuchsverhaltens werden für jeden Baum in regelmäßigen Zeitabständen Messdaten erhoben und für die Analyse der Befunde bis zu seiner Fällung in Protokollen registriert.

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