Das Wildnisgebiet
Solling

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Im Jahr 2021 haben wir in den NLF ein über eintausend Hektar großes Wildnisgebiet im Solling ausgewiesen. Mit der Ausweisung erfüllen wir eine wesentliche Forderung des Niedersächsischen Weges und ergänzen die „Urwälder von morgen“, denn auch im Wildnisgebiet im Solling soll sich der Wald langfristig eigendynamisch entwickeln.

Linie - Grundstück

Das Wildnisgebiet ist geprägt von weitläufigen Buchenwäldern, in denen schon jetzt seltene Arten, wie z. B. der Schwarzstorch und die Wildkatze, vorkommen. Es ist zudem Teil des europäischen FFH-Schutzgebietes „Wälder im östlichen Solling“  und liegt eingebettet in Wald in einer eher gering besiedelten Landschaft.

Damaxnis - Vegetation
Linie - Strichzeichnungen

Die Ausweisung und das weitere Management des Wildnisgebietes richten sich nach den Qualitätskriterien des Bundesamtes für Naturschutz. So haben wir unter anderem auf der Grundlage umfassender Inventuren einen Managementplan für das Wildnisgebiet erstellt und Kern- und Entwicklungsflächen ausgewiesen.

Insbesondere Flächen mit hohen Buchenanteilen und anderen heimischen Baumarten überlassen wir sich selbst. Die noch bestehenden Nadelholzbestände werden sich hingegen erst zu naturnäheren Wäldern entwickeln. Um die Anpassungen in diesen Entwicklungsflächen zu beschleunigen, setzen wir in den nächsten Jahren noch initiale Maßnahmen um – wie den Auszug von Nadelholz und Pflanzungen von heimischem Laubholz.

Gemäßigter Nadelwald - Damaxnis
Urban design - Design
Blatt - Baum

Zur Dokumentation der Entwicklung der Wildnisgebietsflächen führen wir auch zukünftig Inventuren im etwa zehnjährigen Turnus durch. Ergänzend wird durch die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt ein Biodiversitäts-Monitoring im Wildnisgebiet umgesetzt.

Aktuelles aus dem Wildnisgebiet erfahren Sie auf der Seite des Forstamtes: Hier