Jagd im Forstort Ölper: K 51 zeitweise voll gesperrt

 In Forstamt Wolfenbüttel, Regionale Presseregion Mitte

(Rennau) Das Forstamt Wolfenbüttel der Niedersächsischen Landesforsten bejagt am kommenden Samstag, den 17. Januar 2026, den Forstort Ölper. Aus diesem Grund wird die K 51 zwischen Querenhorst und Rottorf in der Zeit von 09:30 bis 13:30 Uhr voll gesperrt.

Jagdhunde und Wild queren die Straßen

Von der Vollsperrung betroffen ist die K 51 zwischen dem Abzweig zur L 644 (Rottorf) und der B 244 (Querenhorst). Die durch den zuständigen Landkreis straßenbehördlich genehmigte Sperrung gilt jeweils für beide Fahrtrichtungen. Die vor Jagdbeginn aufgestellten Absperrschranken und zusätzlichen Hinweisschilder werden nach Jagdende unverzüglich wieder abgebaut. „Wir bitten alle um Verständnis für die Sperrung, da sie wichtig für die Sicherheit der Tiere und aller Verkehrsteilnehmenden ist“, sagt Revierleiterin Lena Pieper von der Revierförsterei Bahrdorf. Während einer groß organisierten Jagd können unerwartet Wildtiere oder Jagdhunde die Straße queren. Zudem appelliert die Försterin an alle Waldbesuchenden, Sperrungen und Warnschilder nicht zu ignorieren und am Jagdtag auf ein anderes Waldgebiet auszuweichen.

Hintergründe für die Jagd

Ein wichtiger Grund für die Jagd ist die Vorbeugung von Wildkrankheiten und Tierseuchen. Durch die Jagd wird die Anzahl der Wildtiere reguliert und an die Gegebenheiten des Waldes im Ölper angepasst. Besonders in Hinblick auf die Afrikanische Schweinepest soll deshalb die Wildschweinpopulation reduziert werden. Auch wegen der Schäden, die Wildschweine auf Wiesen und Feldern anrichten können, ist eine angepasste Population wichtig.

Ein weiterer Grund ist das übergeordnete Ziel der Niedersächsischen Landesforsten, dass sich der Wald durch die Samen, die von den Bäumen fallen, selbst verjüngen kann. Diese Naturverjüngung fördert die Gesundheit und Vielfalt im Wald und hilft ihm, sich an die Klimaveränderungen anzupassen. Ebenfalls bejagte Wildtiere wie Rehe und Hirsche fressen die Keimlinge, Knospen, Triebe und Rinde junger Waldbäume. Ist die Anzahl der Tiere zu hoch, gefährdet ihr Verbiss die Verjüngung im Wald.

 

Bilder zum Download finden Sie HIER. Bildquelle: Niedersächsische Landesforsten / NLF

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