Aufmerksam unterwegs: Jagd bei Eickhorst und Thuner Sundern

 In Forstamt Wolfenbüttel, Regionale Presseregion Mitte

(Braunschweig/Gifhorn) Das Forstamt Wolfenbüttel der Niedersächsischen Landesforsten bejagt am Dienstag, den 20. Januar 2026, die Waldgebiete bei Eickhorst und Thuner Sundern. Das Forstamt bittet alle Verkehrsteilnehmenden entlang der K 58 besonders aufmerksam zu fahren und alle Waldbesuchenden an diesem Tag auf andere Waldgebiete auszuweichen.

Sicherheit für alle

Während der Jagd können entlang der alten Kreisstraße 58 unerwartet Wildtiere und Jagdhunde die Straße queren. Revierleiter Michael Cordes von der Revierförsterei Barnbruch bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und darum, besonders aufmerksam zu fahren. Zudem appelliert er an alle Waldbesuchenden, sich an die Sperrungen zu halten und Warnschilder nicht zu ignorieren. Wer in der Jagdzeit nicht auf den Waldspaziergang verzichten möchte, wird gebeten, an diesem Tag auf andere Wälder auszuweichen. „Die Sperrungen dienen der Sicherheit von Wildtieren, Jagdhunden, Autofahrerinnen und Spaziergängern gleichermaßen“, betont Cordes. Hinweisschilder und an Waldwegen aufgehängtes Absperrband weisen auf die Jagd hin. Diese werden direkt vor der Jagd aufgestellt bzw. aufgehangen und danach zügig wieder entfernt.

Natürliche Verjüngung und Seuchenprävention

Ein übergeordnetes Ziel der Niedersächsischen Landesforsten ist, dass sich der Wald durch die Samen, die von den Bäumen fallen, selbst verjüngen kann. Diese Naturverjüngung fördert die Gesundheit und Vielfalt im Wald und hilft ihm, sich an die Klimaveränderungen anzupassen. Wildtiere wie Rehe und Hirsche fressen die Keimlinge, Knospen, Triebe und Rinde junger Waldbäume. Ist die Anzahl der Tiere zu hoch, gefährdet ihr Verbiss die Verjüngung im Wald. Durch die Jagden wird die Anzahl der Wildtiere reguliert und an die Gegebenheiten des Waldes angepasst. Ein weiterer wichtiger Grund für die Jagd ist die Prävention von Wildkrankheiten und Seuchen wie der Afrikanischen Schweinepest. Deshalb steht auch die Reduktion der Wildschweinpopulation im Fokus.

 

Bilder zum Download finden Sie HIER. Bildquelle: Niedersächsische Landesforsten / NLF

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