Solling-Eichen aus Dassel und Neuhaus erfüllen hohe Qualitätsansprüche

 In Forstamt Dassel, Forstamt Neuhaus, Regionale Presseregion Süd, Solling

Wertholz-Versteigerung: Nachlese der Auslese

(Dassel) Auserlesene Bäume, die aus dem Solling und ganz Südniedersachsen stammen, bewerteten Forstleute auf dem Wertholzlagerplatz Suterode. Dort lag eine Auswahl der besten Baumstämme aus dem Raum zwischen Alfeld und Hann. Münden. Von der ausgezeichneten Qualität der Eichen aus Napoleons Zeiten oder der Kirschen, Erlen, Eschen oder Ulmen aus den Wirtschaftswunderjahren waren Holzkäufer ebenso angetan wie die Erzeuger. Beim Rundgang über den Ausstellungsplatz am vergangenen Mittwoch im Wald zwischen Gillersheim und Suterode (Landkreis Northeim) herrschte Einigkeit: Die angebotene Qualität war sehr gut und die Nachfrage noch besser. „Nahezu alle Stämme wurden versteigert, die erzielten Preise lagen über denen der Vorjahren“, zog Thomas Held von den Niedersächsischen Landesforsten eine Bilanz. „Die Nachlese der diesjährigen Laubholzversteigerung zeigt uns Forstleuten, ob wir die richtigen Stämme angeboten haben und welches Holz auf dem europäischen Markt begehrt ist“, sagte der Forstmann über den Rundgang zwischen den Baumstämmen. Traditionell treffen sich Waldbesitzende und Forstfachleute am Ende der sogenannten Submission, um die Stämme und Gebote vor Ort im Wald zu besprechen. Ziel ist es, Angebot und Nachfrage abzugleichen und die Pflege und Ernte von künftigen Edelbäumen auf hohem Niveau sicherzustellen.

Eiche und Eschen aus den Sollingrevieren werden meistbietend versteigert

Auch Förster Thorsten Möhlenhoff vom Revier Fredelsloh und Betriebsdezernent Simon Fortmann vom Forstamt Dassel waren mit der hohen Qualität der Eichen und Eschen aus dem Solling sehr zufrieden. Das Forstamt Dassel hatte zwei Eichen und acht Eschenstämme auf den Wertholzplatz fahren lassen. Das Nachbarforstamt Neuhaus konnte in dieser Saison insgesamt neun Eichenbäume „unter den Hammer bringen“.

„Die alljährliche Versteigerung zeigt, dass auch die Wälder im Solling eine wichtige Quelle für hochwertiges Laubholz sind. Das Groh unseres Holzes sind zwar nach wie vor Buchen und Fichten, dennoch erhalten Eichen und andere Hartlaubhölzer zunehmend Bedeutung beim Waldumbau“, weist Simon Fortmann den Weg der Landesforsten, die das Mittelgebirge stärker zu klimaresilienten Laub-Mischwäldern entwickeln und auch langfristig wertholzhaltige Baumstämme heranwachsen lassen wollen.

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Bildunterschrift:

Die diesjährige Northeimer Buntlaub- und Eichenwertholz-Submission in Südniedersachsen bot auch wieder wertvolle Eichen und Eschen aus dem Solling zur Versteigerung an.

Unser Foto zeigt Angehörige des Forstamtes Dassel auf dem Versteigerungsplatz mit einer Eiche aus dem Revier Fredelsloh von links nach rechts:

Thorsten Möhlenhoff, Revierleiter Fredelsloh, die Forstwirte Michael Gundelach, Dominik Steingräber und Olaf Weißmann von der Arbeitsgruppe Fredelsloh. Forstwirt Fabian Hansel von der Arbeitsgruppe Elfaß, Simon Fortmann, Betriebsdezernent im Forstamt Dassel sowie Nico Schiwy, der ebenfalls als Forstwirt in der Arbeitsgruppe Fredelsloh tätig ist.

Bildquelle: Niedersächsische Landesforsten / NLF

 

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