Solling Försterei Steinborn unter neuer Leitung

 In Forstamt Dassel, Regionale Presseregion Süd, Solling

Forstamt Dassel verabschiedet Revierleiter Hans-Jürgen Schröder

(Dassel) Das Forstamt Dassel hat seinen langjährigen Forstkollegen Hans-Jürgen Schröder verabschiedet. Der Leiter der Revierförsterei (Rfö.) Steinborn schied zum 31.12.2025 bei den Niedersächsischen Landesforsten aus. Hans-Jürgen Schröder war 20 Jahre lang Revierleiter in Steinborn und startete seine berufliche Laufbahn 1985 im damaligen Forstamt Fürstenberg. Ab dem 1.2.1986 übernahm er die Rfö. Todenmann im damaligen Forstamt Rinteln, zu deren Hauptaufgaben die Betreuung und Entwicklung neuer Arbeitsverfahren bestand. „Eine ganz andere, aber sehr interessante Aufgabe, die mich in alle Forstämter Niedersachsens brachte. Nebenbei konnte ich viele Kollegen kennenlernen und bekam einen guten Überblick über die Strukturen der Niedersächsischen Landesforstverwaltung“, bewertete Schröder diese Station. Der Sohn eines Försters wuchs im Sollingdorf Nienover auf, wo er noch heute lebt. Vom Forsthaus Amelith aus lenkte er bis zuletzt seine Dienstgeschäfte. „Mit der Leitung der Rfö. Amelith im damaligen Forstamt Winnefeld ab 1.10.1990, das ich von Kindesbeinen an kenne, ging mein beruflicher Traum in Erfüllung“, beschrieb Schröder seinen Werdegang. Mehrere Organisationsreformen hatten berufliche Veränderungen zur Folge. Sie führten den Forstmann mit unterschiedlichen Funktionen in wechselnde Waldreviere im Solling.

Mit der Gründung der Anstalt Niedersächsische Landesforsten ö.R. zum 01.01.2005 übernahm Hans-Jürgen Schröder die Revierförsterei Steinborn. Deren Wälder erstrecken sich von Schönhagen im Süden bis kurz vor Neuhaus in nördlicher Richtung. Die Wiesentäler der Ahle begrenzen das Forstrevier nach Westen. In nordöstlicher Richtung endet die Försterei am Lakenteich und am Neuen Teich. Die Amtsgeschäfte übergab der 66-jährige Schröder zum Jahreswechsel an einen jüngeren Kollegen. Thomas Liebe leitet nun die Försterei Steinborn und will die Arbeit seines Vorgängers fortsetzen.

Mischwald-Mehrung im Revier und Ausgleich zwischen Wald und Wild

Während seiner langen Reviertätigkeit gestaltete Schröder die Sollingwälder naturnäher und setzte sich für die Verjüngung von Mischwald ein. In seine Dienstzeit fiel die Auflassung des Solling-Umfanggatters, wodurch sich die Jagdstrategien entsprechend änderten. Die Veränderungen der Waldstrukturen durfte Förster Schröder nicht nur miterleben. Die Mehrung von Laubbäumen und die natürliche Ausbreitung von Buchen, Eichen und Ahornen konnte er aktiv steuern und fördern. „Insbesondere die jagdliche Passion als „Hunde-Mann“, zuerst mit Dachsbracken, später mit Schweißhunden mit der Schweißhundestation hat sicher ihren Anteil zu seinen Erfolgen beigetragen“, erwähnte Forstamtsleiter Dr. Johannes Wobst bei der Verabschiedung. „Hans-Jürgen Schröder hat viele Jahre als Geschäftsführer der Rotwild-Hegegemeinschaft Solling gewirkt. Die Verträglichkeit von Wald und Wild durch eine artgerechte Bejagung im Auge zu behalten war ihm stets ein echtes Anliegen“, würdigte Dr. Wobst sein Engagement für die Wälder im Solling. Er dankte Hans-Jürgen Schröder bei der Verabschiedung im Kreis seiner Kolleginnen und Kollegen für seinen Dienst bei den Niedersächsischen Landesforsten.

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