Neue Betriebsstätte der Landesforsten in Krähe entsteht

 In Forstamt Nienburg, Regionale Presseregion West

Was wird da gebaut?

Neue Betriebsstätte der Landesforsten in Krähe entsteht

(Nienburg) Viele Menschen fragen sich derzeit beim Vorbeifahren an der Kreisstraße 3 zwischen Nienburg und Stöckse: Was wird da gebaut? Die Antwort: Die Niedersächsischen Landesforsten errichten hier eine neue Betriebsstätte für das Forstamt Nienburg.

Der Standort Krähe hat eine lange Geschichte. Bereits 1892 entstand hier die ursprüngliche Försterei mit Stallgebäude. Später kam eine Scheune hinzu, die zu verschiedenen Zwecken diente. Mit dem aktuellen Bauprojekt wird der traditionsreiche Ort nun um eine moderne Halle ergänzt und für die künftigen Anforderungen weiterentwickelt.

Das Bauvorhaben sieht eine Halle in Holzrahmenbauweise vor. Auf rund 188 Quadratmetern Nutzfläche entsteht eine sechs Meter hohe Arbeitshalle mit zusätzlichem, rund 55m² großem Schirmdach. Sie bietet Platz für Lagerzwecke und dient als Trockenarbeitsplatz für die Mitarbeitenden des Forstamtes Nienburg. Hinzu kommen zwei Arbeitszimmer für die Revierförstereien Krähe und Grinderwald-Rehburg. Außerdem wird eine moderne Wildkühlkammer in das Gebäude integriert, die den stets steigenden Anforderungen an die Lebensmittelhygiene entspricht. Zukünftig wird die neue Anlage auch die insgesamt drei Holzvollernter, auch Harvester genannt, und die vier Tragschlepper bzw. Forwarder des Forstamtes aufnehmen.

„Das moderne Multifunktionsgebäude schafft Raum für unsere vielfältigen forstlichen Aufgaben an gebündelter Stelle und dient als attraktiver Arbeitsplatz für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Natürlich setzten wir auf Holzbau, vielmehr Holzrahmenbau. Die Vorteile dieses Baustoffs liegen auf der Hand: Die kurze Bauzeit durch die Vorfertigung der Bauelemente, das tolle Raumklima und sein positiver Klimaeffekt, indem der Roh- und Werkstoff nachhaltig und kontinuierlich nachwächst und Kohlenstoff bindet… Holzbauten wie hier im Forstamt Nienburg sind darum echt nachhaltig“, erklärt Forstamtsleiter Hendrik Plate.

Im März wurde der Grundstein gelegt, inzwischen steht bereits der Rohbau. Derzeit laufen die Ausschreibungen für Heizungs- und Sanitärarbeiten. Bis Frühjahr 2026 soll die Betriebsstätte fertiggestellt sein.

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