Start ins grüne Arbeitsleben
Vier neue Azubis im Wald um Wolfenbüttel unterwegs
(Cremlingen) Anfang August 2026 haben vier neue Forstwirt-Azubis im Forstamt Wolfenbüttel der Niedersächsischen Landesforsten ihre Ausbildung begonnen. Vom Ausbildungszentrum „Sickter Wald“ aus lernen sie in den kommenden Jahren sowohl die Vielfalt des Berufs mit seinen praktischen Anforderungen als auch die Vielfalt des Waldes als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum kennen. Denn wie kaum eine andere Berufsgruppe arbeiten Forstwirtinnen und Forstwirte gleichermaßen im Takt von Motorsäge und Natur.
Nichts für Schreibtischtäter, sondern Frischluftfanatiker
Mit dem Start der Ausbildungszeit am 01. August 2026 haben sich vier junge Männer für den grünen Beruf als Forstwirt entschieden. Philipp Schönherr, Vincent Bader, Tim Noel Jegel und Silas Buchholz haben bereits die ersten Tage ihrer Ausbildung hinter sich und starten damit in eine Zeit voller neuer Erfahrungen. „Was die Arbeit als Forstwirtin oder Forstwirt ausmacht? Dass man eigentlich stets draußen unterwegs ist. Das ist nichts für Schreibtischtäter, sondern Frischluftfanatiker“, sagt Forstwirtschafts- und Ausbildungsmeister Maik Grimm. Er kümmert sich seit vielen Jahren um die Ausbildung angehender Forstwirtinnen und Forstwirte im Forstamt Wolfenbüttel der Niedersächsischen Landesforsten. Und er weiß, was den Beruf mitten im Grünen noch ausmacht: die vielfältigen Aufgaben. Denn Forstwirtinnen und Forstwirte fällen Bäume und stellen so den nachhaltigen Rohstoff Holz bereit, aber sie pflanzen auch neue Bäume und kümmern sich um deren Pflege und Entwicklung hin zu einem stabilen Waldbestand. Darüber hinaus schneiden sie besondere Lebensräume wie Kalkmagerrasen frei, bauen Zäune zum Schutz junger Bäume, gestalten Teiche für den Wasserrückhalt im Wald aus und bauen Erholungseinrichtungen.
Der Arbeitsalltag bewegt sich einerseits im surrenden Takt von Arbeitsgeräten wie der Motorsäge und andererseits im von der Natur vorgegebenen Rhythmus des Waldes. Das Fällen einer Buche kann beispielsweise je nach Waldort und Wetter ganz unterschiedlich sein. Ist es im Winter vereist und rutschig, gelten andere Arbeitsabläufe, als wenn im Sommer ein noch grün belaubter Baum für die Verkehrssicherheit gefällt werden muss.
Vom Ausbildungszentrum aus in die ganze Arbeitsvielfalt eintauchen
All die Fähigkeiten für diese vielfältigen Aufgaben und die korrekten Arbeitsabläufe in jeder Situation vor Ort, lernen die Azubis in ihrer dreijährigen Ausbildung. Dazu beginnen die vier angehenden Forstwirte ihren Tag an der ehemaligen Panzerwäsche in Cremlingen. Dort liegt das Ausbildungszentrum „Sickter Wald“ des Forstamtes Wolfenbüttel. Es ist eine von 14 Ausbildungsstätten der Niedersächsischen Landesforsten, in denen die angehenden Forstwirtinnen und Forstwirte die vor allem praktischen Einführungen für ihre zukünftige Arbeit im Wald erhalten. Neben dem richtigen Umgang mit Motorsäge, Freischneider und Co. sowie handwerklichen Techniken, lernen sie auch die verschiedenen Baumarten sowie die Besonderheiten anderer Pflanzen und Tiere kennen. Dabei sind sie mit ihren Ausbildungsmeistern überwiegend draußen unterwegs, denn so Grimm: „Direkt vor Ort im Wald lehrt und lernt es sich immer noch am besten.“
Neugierig geworden?
Der Bewerbungsschluss für den Ausbildungsbeginn in 2027 ist der 12. Oktober 2026. Weitere Informationen und Kontakte unter www.landesforsten.de/wir/karriere/forstwirtinnen-und-forstwirte.
Bilder zum Download finden Sie HIER. Bildquelle: Niedersächsische Landesforsten / NLF
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Bildunterschrift: Die vier neuen Forstwirt-Azubis (von links nach rechts) Philipp Schönherr, Vincent Bader, Tim Noel Jegel und Silas Buchholz haben Anfang August ihre Ausbildung im Ausbildungszentrum „Sickter Wald“ im Forstamt Wolfenbüttel begonnen.
