Windmühlenweg bei Duingen vorübergehend gesperrt
Windmühlenweg bei Duingen vorübergehend gesperrt
Niedersächsische Landesforsten stellen Verkehrssicherheit wieder her
(Duingen) Der beliebte Windmühlenweg bei Duingen ist derzeit aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Niedersächsischen Landesforsten beginnen am Mittwoch, 11. März, mit Pflegearbeiten entlang des Walderlebnispfades. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit entlang des Weges wiederherzustellen.
Der Windmühlenweg ist ein kleiner Walderlebnispfad im Wald bei Duingen. Entlang des Weges informieren Tafeln über verschiedene Baumarten, außerdem gibt es mehrere Stationen mit kleinen Aktivitäten rund um Bewegung, Natur und Waldwissen. Gerade für Spaziergängerinnen und Spaziergänger, Schulklassen der Duinger Schulen sowie Familien ist der Weg ein beliebtes Ziel.
In den vergangenen Jahren haben jedoch Dürre und Trockenstress deutliche Spuren hinterlassen. Einige Bäume entlang des Weges sind geschwächt, zudem hängen vielerorts abgestorbene Äste in den Kronen. Dadurch kann nicht mehr gewährleistet werden, dass sich Besucherinnen und Besucher gefahrlos auf dem Weg aufhalten können. Einige Bäume müssen daher aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Da viele der alten und absterbenden Bäume jedoch wichtig als Lebensraum für höhlenbrütende Vögel, Insekten und Fledermäuse sind und sie eine große Zahl an Pilzen und Käfern beherbergen, wird auch ein Teil der morschen Bäume belassen und der Weg in diesem Bereich dauerhaft gesperrt. Einrichtungen wie der Barfußpfad, die Bänke und das Wald-Tipi werden von der Samtgemeinde Leinebergland in sichere Bereiche verlegt. Somit kommen Forstamt und Samtgemeinde sowohl der Sicherheit für die Waldbesucher als auch der Lebensraumfunktion des Waldes nach.
Heinfried Menke, Revierleiter der Försterei Coppenbrügge, erklärt:
„Durch die trockenen Jahre haben viele Bäume entlang des Weges gelitten. In den Kronen hängen teilweise abgestorbene Äste, die jederzeit herunterfallen können. Deshalb müssen wir jetzt eingreifen und die Verkehrssicherheit wiederherstellen. Uns ist wichtig, dass der Weg anschließend wieder gefahrlos genutzt werden kann.“
Während der Arbeiten bitten die Niedersächsischen Landesforsten dringend darum, den Windmühlenweg nicht zu betreten. In einzelnen Bereichen besteht aktuell ein erhöhtes Risiko durch herabfallende Äste. Besonders gefährdete Abschnitte wurden bereits abgesperrt.
Die Arbeiten sollen zügig, aber sorgfältig durchgeführt werden und voraussichtlich bis Mitte der kommenden Woche abgeschlossen sein. Anschließend wird der Weg wieder für Besucherinnen und Besucher freigegeben.
Bis dahin empfehlen die Niedersächsischen Landesforsten, auf andere Waldwege in der Umgebung auszuweichen. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, kann der Windmühlenweg wieder wie gewohnt für Spaziergänge und kleine Entdeckungstouren genutzt werden.
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