Schüler pflanzen Zukunft im Dammkrug

 In Forstamt Fuhrberg, Regionale Presseregion Mitte

Mit Spaten und Begeisterung: Schüler pflanzen Zukunft im Dammkrug  

(Neustadt am Rübenberge) Rund 50 Schülerinnen und Schüler der Entdeckerklassen 6B und 6C des Gymnasiums Neustadt haben gemeinsam mit den Niedersächsischen Landesforsten eine Pflanzaktion in der Försterei Resse durchgeführt.

Unter Anleitung von Revierleiter Thomas Deppe sowie unterstützt durch Forstwirte, FÖJler und Praktikanten pflanzten die Jugendlichen etwa 2.200 junge Buchen in den Waldboden. Die Helferinnen und Helfer wurden dabei fachkundig angeleitet und während der gesamten Aktion betreut.

Ziel der Maßnahme ist es, einen klimastabilen Mischwald zu entwickeln und gleichzeitig junge Menschen für den Wald zu begeistern. Die gepflanzten Buchen wachsen im Schutz der vorhandenen Kiefern heran und tragen dazu bei, die Baumartenvielfalt im Forstort Dammkrug zu erhöhen. Parallel dazu bietet die Aktion den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den Lebensraum Wald unmittelbar zu erleben, ein Verständnis für nachhaltige Forstwirtschaft zu entwickeln und eine persönliche Verbindung zur Natur aufzubauen.

Die Pflanzaktion ist Teil der Biologie Fachcurriculuums und des BNE-Programms (Bildung für nachhaltige Entwicklung) des Gymnasiums Neustadt. In den sogenannten Entdeckerklassen werden seit 2017 naturwissenschaftliche Fächer gebündelt unterrichtet und durch praktische Projekte ergänzt. Exkursionen wie zum Beispiel Pflanzaktionen sind dabei ein Bestandteil und erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit.

Initiiert wurde das Projekt von Lehrerin Andrea Köhne, die sich seit Jahren für praxisnahe Umweltbildung engagiert.

„Solche Aktionen zeigen, wie wichtig es ist, Unterricht aus dem Klassenzimmer heraus in die Natur zu verlegen. Die Schülerinnen und Schüler erleben hier direkt, was nachhaltiges Handeln bedeutet und das bleibt hängen“, so Andrea Köhne.

Auch Klassenlehrerin Sandra Kowalski hebt die besondere Herausforderung solcher Projekte hervor:

„Man braucht den Willen und auch den Mut, solche Projekte umzusetzen. Der organisatorische Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Von der Planung über die Abstimmung bis hin zur Durchführung im Gelände. Das kann abschreckend wirken. Umso schöner ist es zu sehen, wie positiv die Resonanz ist und mit wie viel Begeisterung die Kinder dabei sind.“

Revierleiter Thomas Deppe, Försterei Resse, begleitet die Pflanzaktionen seit vielen Jahren und sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung:

„Solche Pflanzaktionen haben bei uns schon fast eine Tradition und erfreuen sich großer Beliebtheit. Schülerinnen und Schüler, die schon einmal hier waren, erzählen davon weiter und andere Klassen möchten dann ebenfalls teilnehmen. Manche sind sogar ein bisschen enttäuscht, wenn sie nicht zum Zuge kommen. Das ist für uns natürlich ein großes Kompliment.“

Weiter betont Deppe:

„Es ist enorm wertvoll, wenn junge Menschen sich für den Wald interessieren, selbst mit anpacken und erleben, was es bedeutet, einen Beitrag für die Zukunft zu leisten. Genau solche Erfahrungen bleiben im Kopf und im besten Fall ein Leben lang.“

Nach getaner Arbeit wartete auf die Schülerinnen und Schüler noch eine wohlverdiente Stärkung: Gemeinsam wurde eine warme Suppe im Wald genossen. Ein gelungener Abschluss für einen Tag.

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