Waldpflege und Holzernte im Hopelser Wald

 In Forstamt Neuenburg, Regionale Presseregion West

Niedersächsisches Forstamt Neuenburg informiert

(Hopels/Neuenburg) Der reichstrukturierte und klimastabile Wald von morgen will regelmäßig gepflegt werden. Deswegen führt das Forstamt Neuenburg der Niedersächsischen Landesforsten seit dem 5. März ein größeres Waldpflege- und Entwicklungsprogramm durch. Dabei ernten die Forstleute auch den nachwachsenden Rohstoff Holz.

Drei Maßnahmen zur Waldpflege

„Wir führen insgesamt drei Maßnahmen im Hopelser Wald durch“, erläutert Martin Susse, Leiter der Försterei Hopels. „Zum einen ernten wir zielstarke, also reife Bäume. Das sind vor allem Douglasien, Lärchen und Fichten. Zum zweiten wollen wir einen weiteren Teil der Flächen pflegedurchforsten. Das bedeutet, dass alle Bäume, die gute Qualitäten haben, Platz erhalten, um zielstark zu werden. Und drittens planen wir sogenannte Sanitätshiebe. Das heißt, dass wir Schäden an Waldbeständen durch zum Beispiel Stürme, Insekten oder Pilze beseitigen und eine Ausbreitung vermeiden.“

Wichtig ist es dem Förster zu betonen, dass im Vergleich zur letzten Maßnahme dieses Mal andere Waldbestände bearbeitet werden. Nur dort, wo Bäume an Wegesrändern zu einer Gefahr werden, ist man wieder auf den Flächen des letzten Jahres unterwegs. Das Holz lagern die Forstleute wieder an dem umlaufenden Rundweg im Süden der Hopelser Straße.

Vorsichtiges Fällen mit Bagger

Die zielstarken Bäume müssen die Forstleute mit besonderer Vorsicht fällen. Dafür verwenden sie einen Bagger, der die großen und schweren Bäume festhalten kann. Ein Forstwirt schneidet den Baum mit der Motorsäge ab und der Bagger legt den Baum behutsam auf die Rückegasse, auf der er steht. So werden die nachwachsenden Bäume der nächsten Waldgeneration geschont.

Ein Teil dieser Flächen bereitet das Forstamt Neuenburg für die Pflanzung vor. Einige Kiefern in einem alten Kieferwald werden gefällt, damit genug Licht an den Boden kommt. Hier sollen im Frühjahr Rotbuchen und Roteichen gepflanzt werden und damit den Wald künftig mit Laubholz bereichern.

Regionale Vermarktung des Holzes

Das geerntete Holz vermarktet das Forstamt überwiegend regional. Es geht an Sägewerke der Region und findet, je nach Qualität, unterschiedliche Verwendungen. So werden aus der zielstarken Douglasie zum Beispiel Terrassendielen, aus der Lärche wird Bauholz für den Außenbereich und aus der Fichte Bretter für den Innenausbau. Die dünneren Hölzer finden Verwendung als Paletten- und Verpackungsholz und ein kleiner Teil des Holzes geht als Brennholz an Privatkunden.

Während der Arbeiten, die etwa acht Wochen dauern werden, sperren die Forstleute aus Sicherheitsgründen immer wieder einige Waldwege. Das Forstamt bittet, dass sich Waldbesuchende an die Sperrungen halten. Auch, wenn kein Motorsägengeräusch zu hören ist, finden Arbeiten statt.

Das Forstamt bittet um Verständnis und Beachtung.

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