Holzernte und Verkehrssicherung in Grünenplan

 In Forstamt Grünenplan, Regionale Presseregion Mitte

Umfangreiche Arbeiten im Bereich der Wassertretanlage und entlang der L484

(Grünenplan) In der kommenden Woche beginnen im Bereich der Wassertretanlage in Grünenplan umfangreiche Forstarbeiten. Voraussichtlich ab Dienstag, 06. Oktober 2026, werden die Niedersächsischen Landesforsten gemeinsam mit der Fachfirma Hochleitner mit den Arbeiten beginnen. Die Arbeiten beinhalten reguläre Holzernte mit umfangreichen Verkehrssicherungsarbeiten und Maßnahmen zur ökologischen Entwicklung des Waldes.

Zunächst konzentrieren sich die Arbeiten auf die Bereiche im Umfeld der Wassertretanlage. Hier werden Fichten, Douglasien und Buchen geerntet. Gleichzeitig stehen umfangreiche Verkehrssicherungsarbeiten an, da sich die Bestände teilweise unmittelbar am Ortsrand und an stark genutzten Wegen befinden. Dabei müssen auch mehrere ältere Buchen entnommen werden.
Im Anschluss werden die Arbeiten hinter der Wassertretanlage in Richtung Roter Fuchs fortgesetzt. Dort stehen unter anderem sehr starke, stammfaule Fichten, die aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden müssen. Zusätzlich dient die Entnahme in diesem Bereich der ökologischen Gestaltung des angrenzenden Baches.
Weitere Holzerntearbeiten folgen südöstlich von Grünenplan an der L 484. Dabei werden unter anderem Fichten an einem Steilhang sowie Buchenbestände bearbeitet.

Umfangreiche Sperrungen zum Schutz der Waldbesuchenden

Während der Arbeiten müssen mehrere Wege aus Sicherheitsgründen zeitweise vollständig gesperrt werden. Betroffen sind unter anderem der Schleichweg zwischen Wassertretanlage und Teure Zeit, der Ruhewiesenweg zum Lutherplatz sowie der Weg vom Lutherplatz zur Wassertretanlage, sowie der Promilleweg und die Steinbreite. Auch die L484 muss zeitweise gesperrt werden. In diesen Fällen wird der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt.
Auch der GR1 sowie der Ith-Hils-Weg sind von der Maßnahme betroffen. Der Hauptwanderweg wird für die Dauer der Arbeiten umgeleitet. Die zuständige Tourist-Information wurde über die geplante Umleitung informiert.

Die Arbeiten werden voraussichtlich sechs bis acht Wochen, möglicherweise auch länger, dauern. Die Sperrungen erfolgen jeweils nur so lange, wie sie aus Sicherheitsgründen erforderlich sind. Sobald einzelne Arbeitsbereiche abgeschlossen und wieder sicher begehbar sind, werden die entsprechenden Wege wieder freigegeben.

Spezialtechnik für schwieriges Gelände

Die Arbeiten werden von der Fachfirma Hochleitner mit spezieller Forsttechnik durchgeführt. Zum Einsatz kommen unter anderem ein Seilbagger und eine Rückeraupe. Die Spezialmaschinen ermöglichen die sichere Holzernte auch an den teilweise steilen und kurzen Hängen des Gebietes. Dennoch kann es während der Arbeiten vorübergehend zu Verschmutzungen der Wege kommen.

Die Niedersächsischen Landesforsten bitten Waldbesuchende sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und Sperrungen. Sie dienen dem Schutz der Bevölkerung und müssen unbedingt eingehalten werden. Im laufenden Forstbetrieb können Bäume, Maschinen und herabfallende Äste eine erhebliche Gefahr darstellen.

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