Niedersächsische Landesforsten pflegen Lindenallee in Kirchlinteln
Rund 40 Linden werden kontrolliert – zeitweise Sperrung der Alten Weizmühlener Straße
(Kirchlinteln) Die Niedersächsischen Landesforsten führen an der Lindenallee im Forstort Lindhoop in Kirchlinteln Pflege- und Verkehrssicherungsarbeiten durch. Entlang der Alten Weizmühlener Straße werden rund 40 Linden kontrolliert und bei Bedarf Pflegemaßnahmen vorgenommen. Ziel ist es, den wertvollen Baumbestand möglichst lange zu erhalten und gleichzeitig die Sicherheit für Anwohnende und Erholungssuchende zu gewährleisten.
Bei den Arbeiten prüfen Fachleute die Bäume auf mögliche Schäden und Gefahrenstellen. Totholz sowie angebrochene Äste werden entfernt, wenn von ihnen eine Gefahr ausgehen kann. An drei Linden sind darüber hinaus Kronenkürzungen um etwa drei bis fünf Meter erforderlich. Aufgrund ihrer Nähe zu einem angrenzenden Wohnhaus besteht hier besonderer Handlungsbedarf. Durch den gezielten Rückschnitt soll das Risiko verringert werden, ohne stärker als notwendig in die Baumkronen einzugreifen.
„Alte Bäume prägen das Landschaftsbild und sind ökologisch wertvoll. Gleichzeitig müssen wir regelmäßig prüfen, ob von ihnen Gefahren ausgehen können. Wo wir Handlungsbedarf feststellen, greifen wir gezielt ein. So wollen wir die Linden möglichst lange erhalten und zugleich unserer Verantwortung für die Verkehrssicherheit gerecht werden“, sagt Tobias Gebers, Revierleiter der Försterei Spange im Forstamt Rotenburg der Niedersächsischen Landesforsten.
Die Arbeiten werden von einer Fachfirma aus Bremen durchgeführt und dauern voraussichtlich eine Woche. Die Verkehrssicherung ist eine regelmäßige Aufgabe der Niedersächsischen Landesforsten. Die Verkehrssicherungspflicht ist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten und der jeweiligen Nutzung der Flächen. Insbesondere im Bereich von Straßen, an denen Bäume unmittelbar an Verkehrsflächen oder Wohnbebauung angrenzen, müssen mögliche Gefahren durch geschädigte Äste oder Baumkronen beurteilt werden. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und erforderliche Maßnahmen gezielt auf das notwendige Maß zu begrenzen, um den wertvollen Baumbestand möglichst lange zu erhalten.
Alte Weizmühlener Straße vorübergehend gesperrt
Während der Arbeiten wird die Alte Weizmühlener Straße in Richtung Hügelgräberheide voraussichtlich für eine Woche temporär gesperrt. Die Sperrung ist notwendig, weil bei den Arbeiten an den Baumkronen Äste herabfallen können und Maschinen im Einsatz sind. Damit weder Verkehrsteilnehmer noch Spaziergänger gefährdet werden, ist der betroffene Abschnitt während der Arbeiten nicht zugänglich.
Das Forstamt Rotenburg bittet darum, die Absperrungen unbedingt zu beachten und den gesperrten Bereich nicht zu betreten. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind und der Weg wieder sicher genutzt werden kann, wird die Sperrung aufgehoben. Die Landesforsten bitten alle Betroffenen um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.
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