Waldpflege im Brockeswald

 In Forstamt Harsefeld, Regionale Presseregion Nordost

Niedersächsisches Forstamt Harsefeld führt Holzernte- und Verkehrssicherungsarbeiten durch

(Cuxhaven) In dem zur Revierförsterei Midlum gehörenden Brockeswald haben die Niedersächsischen Landesforsten mit Waldpflegearbeiten begonnen. Der Brockeswald ist ein kleines Waldstück eines ehemals ausgedehnten Eichen-Buchen-Waldes im Stadtgebiet von Cuxhaven. Das Waldgebiet wird sehr gerne von Wanderern, Joggern, Fahrradfahrern und anderen Naturliebhabern aufgesucht.

Stefan Brößling, Leiter der Försterei Midlum, erläutert: „In dem alten Laubholzbestand werden zur Zeit Pflege- und Holzerntearbeiten durchgeführt. Auch wenn der Brockeswald täglich von vielen Menschen zur Erholung genutzt wird, müssen von Zeit zu Zeit Pflegearbeiten durchgeführt werden. In diesem Waldstück geht es mir insbesondere darum, den knorrigen alten Eichen Licht zu geben, damit sie in dem dunklen Buchenbestand weiterhin überleben können. Neben der Waldpflege und Holzernte geht es hier auch um Verkehrssicherungsmaßnahmen entlang der Kreisstraßen K2 und K3.“

Um Gefahren durch instabile Bäume rechtzeitig zu erkennen, werden die Waldränder entlang der öffentlichen Straßen regelmäßig kontrolliert. Wenn hier Bäume entdeckt werden, die eine offensichtliche Gefahr darstellen, muss gehandelt werden. Normalerweise verbleiben abgestorbene Bäume als stehendes oder liegendes Totholz in den Wäldern. Sie bilden für viele Insekten und Vögel einen wichtigen Lebensraum.

Das Forstamt Harsefeld bittet die Waldbesucher um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und Störungen bei den gewohnten Waldbesuchen, wenn auch im stadtnahen Bereich vorübergehend Motorsägen und Forstmaschinen im Einsatz sind. Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile auf keinen Fall betreten werden, hier besteht Lebensgefahr. Voraussichtlich werden die Arbeiten Mitte Februar abgeschlossen sein.

Stefan Brößling ist es besonders wichtig, die anstehenden Holzerntearbeiten mit den Naturschutzaspekten, den Freizeitinteressen der Bevölkerung und den Nutzungsbelangen in Einklang zu bringen. Er lässt die Pflege- und Holzerntearbeiten nach Maßgabe des LÖWE Programms in Übereinstimmung mit der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes durchführen. Bei aller Umsicht und Vorsicht werden sich vorübergehende Schäden an einzelnen Wegen leider nicht verhindern lassen, die bei geeigneter Witterung aber schnellstmöglich wieder beseitigt werden. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Wald auf einige Waldbesucher zeitweilig unordentlich wirken, weil Kronenholz und einige Bäume im Wald liegen bleiben und den ökologisch wertvollen Totholzanteil erhöhen. Dadurch wird der Nährstoffkreislauf erhalten und die Bildung von Humus gefördert.

Beitragsbild: Hier wurden Buchen, die gefällt werden sollen, mit roter Farbe markiert. Die Buchen bedrängen die lichtliebende Eiche. Um den Eichen zu helfen, müssen von Zeit zu Zeit benachbarte Buchen entnommen werden, um den Eichenkronen Licht zu geben. Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile während der Erntearbeiten auf keinen Fall betreten werden, hier besteht Lebensgefahr (Fotos: Niedersächsische Landesforsten)

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