Einladung zum Grundkurs: Fachgerechter Obstbaumschnitt

 In Forstamt Harsefeld, Regionale Presseregion Nordost

(Schwanewede) Das Forstamt Harsefeld lädt herzlich zu einem Grundkurs zum fachgerechten Obstbaumschnitt ein. Der Kurs richtet sich an Obstbaumpatinnen und -paten sowie an alle Interessierten, die lernen möchten, wie Obstbäume sachgerecht, baumschonend und nachhaltig gepflegt werden.
Da noch nicht alle Plätze vergeben sind, ist eine Anmeldung weiterhin möglich.

Termin

  1. Januar 2026
    13:00 bis 16:00 Uhr
    (Theorie- und Praxisteil)

Veranstaltungsort

Naturfreundehaus Brundorf am Friedwald Bremer Schweiz
Lehnstedter Weg 39
28790 Schwanewede

Referent

Jonas Maiwald, Gartenbaumschule Maiwald
(Praktiker mit langjähriger Erfahrung im Obstbau und in der Baumpflege)

Inhalte des Kurses

Im theoretischen Teil werden die Grundlagen des Obstbaumschnitts vermittelt, darunter Schnittzeitpunkt, Wuchsverhalten und Zielsetzung der Pflege. Im anschließenden Praxisteil wird das Erlernte direkt an den Bäumen umgesetzt. Ziel ist es, den Teilnehmenden Sicherheit im eigenständigen Schnitt zu geben und ein Verständnis für die langfristige Entwicklung von Obstbäumen zu schaffen.

Verpflegung

Im Rahmen des Indoor-Teils werden Kaffee, Tee und Kekse angeboten.

Ausrüstung

Bitte wetterangepasste Kleidung mitbringen. Der Kurs findet auch bei winterlichen Wetterverhältnissen statt. Eigenes Werkzeug ist nicht erforderlich.

Kosten

  • Kostenlos für Obstbaumpatinnen und -paten der Revierförsterei Heidhof
  • 85 Euro für Nicht-Paten (Barzahlung vor Ort)

Anmeldung

Anmeldung bitte bis 23. Januar 2026 per E-Mail an:
birte.riechers@nfa-harsefld.niedersachsen.de

Hintergrund: Projekt „Wegebegleitende Streuobstwiesen“

Der Schnittkurs ist Teil des Projekts „Wegebegleitende Streuobstwiesen“ des Forstamts Harsefeld. Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Kulturlandschaft, sind jedoch in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen. Sie bieten wertvolle Lebensräume für zahlreiche Insektenarten sowie für bedrohte Tierarten wie Siebenschläfer und Fledermäuse.

Mit dem Projekt legt das Forstamt Harsefeld entlang ausgewählter, LKW-fähiger Waldwege sogenannte Streuobstwiesen-Hotspots an. In Abständen von rund 200 Metern entstehen kleine Baumgruppen aus fünf bis zehn Obstbäumen, die als Kleinstbiotope fungieren und die ökologische Vielfalt am Waldrand stärken. Gepflanzt werden überwiegend alte, robuste Obstsorten aus der Region sowie ein Anteil an Wildobst wie Wildapfel, Wildbirne oder Wildkirsche.

Bürgerinnen und Bürger haben im Rahmen des Projekts die Möglichkeit, eine Patenschaft für einen Obstbaum zu übernehmen – ganz nach dem Motto „Mein Baum am Waldrand“. Die Patinnen und Paten können ihren Baum begleiten, an der Gestaltung der Streuobstwiesen mitwirken und das anfallende Obst ernten. Der fachgerechte Schnitt der Bäume ist dabei ein zentraler Bestandteil für den langfristigen Erfolg des Projekts.

 

Bilder (NLF) zum kostenlosen Download finden Sie hier

 

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