Holzernte in der Försterei Resse beginnt Ende September

 In Forstamt Fuhrberg, Regionale Presseregion Mitte

Holzernte in der Försterei Resse beginnt Ende September

Waldumbau und nachhaltige Holznutzung im Fokus

(Neustadt am Rübenberge) Im Bereich der Försterei Resse des Forstamtes Fuhrberg der Niedersächsischen Landesforsten beginnt Ende September 2026 die Holzernte. Gearbeitet wird in den Forstorten Klostertannen, Eichriede und Kananohe im Bereich der Stadtgebiete Neustadt am Rübenberge, Garbsen und Langenhagen.

„Wir wollen unsere Wälder fit für die Zukunft machen. Dafür müssen wir dort, wo es sinnvoll und notwendig ist, Platz für eine neue Waldgeneration schaffen“, erklärt Thomas Deppe, Revierleiter der Försterei Resse im Forstamt Fuhrberg. „Gleichzeitig nutzen wir mit der Holzernte einen nachwachsenden und vielseitig verwendbaren Rohstoff aus der Region. Was heute im Wald geerntet wird, kann später für Gebäude, Möbel und vieles mehr Verwendung finden.“

Dieser Ansatz ist Teil des Programms zur Langfristigen Ökologischen Waldentwicklung (LÖWE), nach dem die Niedersächsischen Landesforsten ihre Wälder bewirtschaften. Neben der Nutzung erntereifer Bäume stehen Vorbereitungen für den Waldumbau auf dem Arbeitsplan. Durch die Entnahme einzelner Bäume werden geeignete Bedingungen geschaffen, um die nächste Waldgeneration zu etablieren. Ziel ist es, die Wälder Schritt für Schritt zu stabilen, artenreichen und an die veränderten klimatischen Bedingungen angepassten Mischwäldern zu entwickeln.
Dabei werden ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Anforderungen an den Wald miteinander verbunden. Einzelne Maßnahmen können für Waldbesuchende zunächst ungewohnt oder intensiv wirken. Sie sind jedoch Teil einer langfristig angelegten Entwicklung der einzelnen Forstorte.

Waldwege zeitweise gesperrt

Während der Holzernte kann es zu zeitweisen Sperrungen von Waldwegen kommen. Die Sperrungen dienen der Sicherheit der Waldbesuchenden und der Beschäftigten und müssen unbedingt beachtet werden. Auch wenn gerade keine Maschinen zu sehen oder Geräusche zu hören sind, können sich weiterhin Gefahrenbereiche innerhalb der bearbeiteten Waldteile befinden.

Die Niedersächsischen Landesforsten bitten Waldbesucherinnen und Waldbesucher um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und darum, Absperrungen nicht zu ignorieren. Nach Abschluss der jeweiligen Arbeiten werden die Wege wieder freigegeben.

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