Sonntag kommt der Schafscherer

 In Forstamt Ahlhorn, Regionale Presseregion West

Es ist wieder öffentliche Schafschur auf der Pestruper Heide

(Ahlhorn/Wildeshausen) Am Sonntag, den 26. Mai 2024, findet zwischen 11.00 Uhr und 16.30 Uhr die diesjährige, öffentliche Schafschur auf dem Pestruper Gräberfeld statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Schafschur einmal im Jahr

Schäfer Ole Wohlann aus Schweringhausen bei Sulingen ist mit seinen Moorschnucken seit Ende April auf der Heide unterwegs. „Wir starten die Beweidung seit letztem Jahr zwei Wochen später. Damit fressen die Schafe effektiver die Gräser und die Heide hat bessere Wachstumsbedingungen“, so Revierförster Jasper Brüning, der die Beweidung für die Niedersächsischen Landesforsten organisiert. “Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr sowohl den Schafkoben als auch den Pferch des Heimatvereines Düngstrup nutzen können.“ Einmal im Jahr, vor dem Sommer, werden die Schafe geschoren.

Aktion und Information

Während der öffentlichen Schafschur wird es einen Infostand des Forstamtes Ahlhorn und ein waldpädagogisches Angebot des Waldpädagogikzentrums Weser-Ems geben. Außerdem sind mit Aktion und Information dabei der Naturpark Wildeshauser Geest, der OOWV und das Urgeschichtliche Zentrum Wildeshausen.

Verköstigung

Ausstellende bieten Lammfelle und weitere Schafprodukte an, die Spinnfrauen zeigen ihr Können. Für das leibliche Wohl sorgen die Realschule Wildeshausen mit Kuchen. Kaffeespezialitäten werden durch ein Coffee-Bike angeboten. Außerdem gibt es Spanferkel, sowie Pommes und Bratwurst. Strom und Wasser stellt, dank einer guten Zusammenarbeit, die Nachbarschaft.

Ausflug in die Nachbarschaft

Wer an diesem Tag einen längeren Ausflug plant, kann die nahegelegenen Kleinenknetener Steine besuchen. Hier gibt es das einzige mit Erdaufschüttung rekonstruierte Großsteingrab mit einer begehbaren Grabkammer.

Das Pestruper Gräberfeld ist mit dem PKW über die K 248 von Wildeshausen Richtung Colnrade/Goldenstedt zu erreichen. Nach ca. 1,5 km folgt ein ausgeschilderter Parkplatz. Das Forstamt empfiehlt Besuchenden aus der Nähe zu Fuß oder mit dem Rad zu kommen. Das Großsteingrab „Kleinenknetener Steine“ befindet sich dreieinhalb Kilometer südlich des Gräberfeldes in Kleinenkneten.

 

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